10.10.2017 von: Saturn Tech News Redaktion
Gadgets / Indoor

„Lass die Sonne rein“: So funktionieren Tageslichtlampen

Gesundheit, Stimmung und auch die Konzentration: Das natürliche Licht der Sonne kann vieles positiv beeinflussen. Wenn es fehlt, helfen Tageslichtlampen. Wie erklären, wie sie funktionieren.

Wenn die Tage kürzer werden, können Tageslichtlampen und Lichttherapie ein sehr einfaches Mittel gegen Herbstblues und Wintertiefs sein. Denn mit diesen besonderen Leuchtmitteln zaubern Sie ganz einfach die Mittagssonne in jeden Raum.

So funktioniert’s

Im Vergleich zu einem normalen Leuchtmittel strahlt eine Vollspektrum-Tageslichtlampe mit einer dem Sonnenlicht ähnlichen Farbtemperatur von 5.000-6.600 Kelvin. Damit ähnelt es dem natürlichen Licht zu 96 Prozent, denn es gibt neben den sieben Farben des Lichtspektrums auch Infrarot- und UV-Strahlung ab. Eine „normale“ Energiesparlampe bringt es nur auf rund 2.300 Kelvin.

Natürliches Licht ist wichtig für unser Wohlbefinden.
Foto: SrdjanPav/iStock

Für Zuhause

Tageslichtlampen für den Hausgebrauch gibt es unter anderem für die gezielte Anwendung als Lichttherapie. Eine „Lichtdusche“ pro Tag kann helfen, Stimmungstiefs zu überwinden oder vorzubeugen, denn Tageslicht hemmt die Melatonin-Ausschüttung im Körper. Sehen wir kein Tageslicht, produzieren wir zu viel des Hormons. Das kann verursachen, dass wir uns müde und abgeschlagen fühlen.

Tageslichtlampen sorgen für mehr Konzentration im Arbeitsalltag.
Foto: Chris Ryan/iStock

Besser durch den Tag

Tageslichtlampen als LED- oder Energiespar-Leuchtmittel eigenen sich deshalb auch, um im Alltag mehr Energie zu bekommen. Werden Sie beispielsweise als Schreibtischlampen eingesetzt, fördert das die Konzentration. Ein Lichtwecker kann helfen, langsam den Tag zu beginnen und bringt ein sanftes, natürliches Aufwachen.