Diese Features braucht Ihr Fitnesstracker

Smartwatches und Fitnesstracker „können“ viel. Wir zeigen Ihnen, auf welche Features Sie beim Kauf besonders achten sollten.

Die „Fitbit Ionic“.
Foto: Fitbit Inc.

Die große Auswahl an Trackern, smarten Zeit- und Pulsmessern sowie Wearables kann schon mal unübersichtlich werden. Wir haben einen Leitfaden für Sie, damit Sie beim Kauf das individuell passendste Gadget finden.  

Die Must-haves

Für welche Zwecke wollen Sie Ihren Fitnesstracker nutzen? Das ist eine wichtige Frage, um zu entscheiden, welches Wearable das geeignetste für Sie ist. Als Entscheidungshilfe haben wir die wichtigsten Features für Sie aufgelistet:

Große Auswahl an Fitnesstrackern.
Foto: estherpoon/iStock

1. Wasserdichtheit

Manche Fitnesstracker sind nur spritzwassergeschützt, andere wasserresistent und wiederum andere wasserdicht. Wer sein Wearable aber den ganzen Tag tragen möchte, sollte darauf achten, dass es möglichst wasserdicht ist. Das betrifft nicht nur Schwimmer und Taucher, sondern auch alle, die ihre Watch bei einem Lauf im Regen oder unter Dusche nicht abnehmen möchten. Die „Suunto 3 Fitness“ hält beispielsweise bis zu 30 m Wassertiefe stand.

2. WLAN und Bluetooth

Bei den meisten Geräten ist eine Bluetooth-Verbindung mit dem Smartphone möglich, andere Modelle legen (auch zusätzlich) ein USB-Kabel für die Verbindung mit dem Computer bei. WLAN-Watches synchronisieren die Daten selbstständig mit einer Cloud. Grundsätzlich gilt: Je einfacher die Handhabung für Sie ist, umso praktischer wird der Fitnessbegleiter für Ihren Alltag.

Die „Suunto 3 Fitness“.
Foto: Suunto

3. GPS-Sensor

Wer einen Fitnesstracker möchte, um die täglich zurückgelegten Schritte zu zählen oder die Yoga-Einheiten zu tracken, kann zu einem Modell ohne integrierten GPS-Sensor greifen. Für alle, die mit dem Fahrrad oder joggend unterwegs sind und die Trainingstrecken aufzeichnen möchten, sollte das Wearable über GPS verfügen – wie z.B. die Garmin „fenix 5 Plus“.

Die Garmin „fenix 5 Plus“.
Foto: ©Garmin Deutschland GmbH

4. Herzfrequenzsensor

Ob Sie lieber zu einem ein Fitnesstracker mit einem integrierten Puls- bzw. Herzfrequenzmesser greifen oder zu einem Gadget, das mit einem Brustgurt verbunden werden muss, ist reine Geschmackssache. Dank der immer besseren Technik werden auch die Sensoren, die den Puls am Handgelenk messen, ständig präziser, beispielweise die neue „Vantage“-Serie von Polar. 

5. Akkulaufzeit

Je nachdem, was Sie mit Ihrem Fitness-Armband vorhaben, sollte die Akkulaufzeit ausreichend gewählt sein. Wenn das Gadget ein ständiger Begleiter in allen Lebenslagen sein soll, ist eine lange Laufzeit wichtig. Wer den Tracker „nur“ zum Sport tragen möchte, kann auch zu Modellen mit kürzerer Dauer greifen.

6. Display

Die meisten Fitnesstracker lassen sich per Touchscreen bedienen. Für alle, die ihr Gadget den ganzen Tag am Handgelenk tragen wollen, ist es also besonders wichtig, dass es hell genug ist, um auch bei Sonnenlicht abgelesen werden zu können und ausreichend groß, um die Bedienung einfach zu machen, wie z.B. bei der Apple „Watch Series 4“.

Die „Apple Watch Series 4“.
Foto: Apple Inc.

7. App oder Web-App

Die Aufzeichnung von Trainingsdaten erfolgt je nach Hersteller unterschiedlich. Ideal ist die kombinierte Möglichkeit: Ein Benutzer kann Daten, nachdem sie hochgeladen wurden, sowohl im Web als auch via App abrufen und ansehen. Was analysiert und getrackt wird, ist je nach Marke sehr unterschiedlich.

Unser Tipp:

Wer es genauer wissen möchte, kann sich die kostenlosen Apps der verschiedenen Unternehmen schon vor dem Kauf genauer ansehen.

8. Schlaftracking

Sleep Tracking ist eine Funktion, die bereits bei vielen Wearables integriert ist. Es ist ein Feature, dass nur jene Benutzer benötigen werden, welche den Tracker auch 24/7 tragen wollen. Dann allerdings kann es aufschlussreiche Daten zur Schlafqualität und dem Wohlbefinden des Anwenders liefern, zum Beispiel mit der „Fitbit Ionic“.

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