„Job Simulator“: Das Spiel im Portrait

Wer befürchtet, im „Job Simulator“ noch mehr Büro- und Arbeitsalltag erleben zu müssen, hat weit gefehlt: Der Überraschungshit begeistert mit Humor und Potenzial zum totalen Chaos.

Im „Job Simulator“ wird jeder Beruf zum Traumjob.
Foto: Owlchemy Labs

Unerwartet

Obwohl der Titel bereits im März 2016 erschien (Oktober 2016 für die „PlayStation VR), war das Game lange nicht am Radar der meisten Spieler. Kein großer Publisher stand dahinter, es gab kein riesiges Marketing-Budget und der Name erschien fast ein wenig abschreckend: All dies hatte dazu geführt, dass es etwas dauerte, bis der „Job Simulator“ die Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdient. Das Konzept hinter dem Spiel ist einfach: Erledigen Sie Ihren Job – oder machen Sie Werkstatt, Büro oder Küche zu Ihrem persönlichen Spielplatz.

Arbeitszeit

Als Besucher eines „Job Museums“ der Zukunft übernehmen Sie im Spiel einen von vier verschiedenen Berufen: Mechaniker, Gourmet-Koch, Büroarbeiter oder Kassier. In diesen – mehr oder weniger historisch korrekten – Simulationen müssen Sie zum Beispiel Bewerber evaluieren, Anrufe weiterleiten oder etwas weniger wichtige Aufgaben erledigen wie Donuts essen. Das Spiel lebt von der Freiheit, die Sie in den Simulationen genießen, und dem Humor, der in jedem Pixel des Games steckt.

Ein Screenshot aus "Job Simulator"
Foto: Owlchemy Labs

Erhältlich

Entwickelt wurde der „Job Simulator“ von Owlchemy Labs. Das amerikanische Entwicklerstudio – gegründet 2010 – hat sich schon sehr früh auf Spiele für die virtuelle Realität konzentriert. Der „Job Simulator“ ist aktuell für „HTC Vive“, „Oculus Rift“ und „PlayStation VR“ erhältlich. Auch das nächste Projekt der Owlchemy Labs wird ein VR-Titel: „Rick and Morty Simulator: Virtual Rick-ality“ befindet sich aktuell in der Entwicklung, einen Release-Termin gibt es allerdings leider noch nicht.

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