11.01.2019 von: Saturn Tech News Redaktion

iPhone XR: Das kann Face ID

Mit Apples „iPhone XR“ und „Face ID“ ersetzt das eigene Gesicht alle Passwörter.

„iPhone XR“ mit „Face ID“-Technologie.
Foto: Jochen Lorenz/Content Creation GmbH

Bestens erkannt

Die neue, verbesserte Technologie zur Gesichtsauthentifizierung macht die Handhabung des „iPhone XR“ besonders einfach. Denn „Face ID“ nutzt maschinelles Lernen, um ein Gesicht auch adaptiv zu erkennen. Damit ist es egal, ob User z. B. eine Kapuze tragen, einen neuen Haarschnitt bekommen haben oder im Dunkeln stehen.

„Face ID“ auf dem „iPhone XR“ erkennt User adaptiv.
Foto: Apple Inc.

Fortschrittliche Technologie

Möglich wird das u. a. mit dem „TrueDepth“-Kamerasystem, das mit Infrarotkamera und -beleuchter sowie Punktprojektor arbeitet. Gemeinsam erstellen diese eine Art „Gesichtskarte“ mit 30.000 projizierten Punkten, die mit Infrarot gelesen und in der „Secure Enclave“ – einem abgesicherten Bereich des „A12 Bionic“-Chips – bestätigt werden.

„Neural Engine“

Die komplexen Rechenaufgaben, die notwendig sind, um solche Muster zu erkennen, Vorhersagen zu treffen und aus Erfahrungen zu lernen, erledigen zwei Prozessorkerne direkt auf dem iPhone. Apple nennt es sie den „Neural Engine“. Sie schafft bis zu fünf Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.

Log-in mit „Face ID“ auf dem „iPhone XR“.
Foto: Apple Inc.

Mehr als Entsperren

Gleichzeitig kann mit der „Face ID“ mehr als „nur“ das Gerät entsperrt werden. Die Gesichtserkennung ersetzt auch bei Log-ins zu Apps und Accounts das Passwort, z. B. bei Online-Banking, geschützten Dokumenten oder Gesundheitsapplikationen.

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