iPhone 8: Die Gerüchte im Faktencheck

Mit großem Tamtam wurde Anfang des Jahres der 10. Geburtstag des iPhones gefeiert. Alle gratulierten – nur Apple hielt verdächtig still. Fest steht: 2017 soll das Jahr werden, in dem das iPhone zum Gegenangriff auf die erstarkten Herausforderer bläst. Höchste Zeit für einen Blick auf die jüngsten Gerüchte zum nächsten Modell.

iPhone 8: Die Gerüchte im Faktencheck
Foto: Apple/Content Creation GmbH

Name und Erscheinungstermin

Bereits seit dem Jahr 2011 – also seit dem iPhone 4S – hält Apple am bewährten Präsentationstermin im September fest. Eigentlich spricht nichts dafür, den gewohnten Rhythmus zu verlassen. Spannender ist da schon die Frage des Namens: Blickt man zurück, folgte auf eine neue Zahl stets der Zusatz S: Nach dem iPhone 5 kam das 5S, nach dem iPhone 6 das 6S. Logisch wäre demzufolge der Name iPhone 7S. Dagegen spricht allerdings, dass Apple seinen Fans anlässlich des 10-jährigen Jubiläums definitiv einen Quantensprung in Design und Technik schuldig ist – also deutlich mehr als eine moderate Weiterentwicklung der bisherigen S-Modelle. Deswegen: Der Name iPhone 8 erscheint aus heutiger Sicht fast sicher.

So könnte das nächste iPhone aussehen.
Foto: iStock/DragonImages

Gebogenes OLED-Display

Eine wichtige Grundphilosophie beim iPhone lautet: Die Akkulaufzeit sollte selbst bei intensivster Nutzung stets mindestens einen Tag betragen. Aus diesem Grund erscheint es sehr wahrscheinlich, dass Apple beim vermeintlichen iPhone 8 in Sachen Display auf organische Leuchtdioden (OLED) umsteigt. Die Technik bietet eine höhere Leuchtkraft bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch. Zudem bieten OLED-Displays auch mehr Freiheit in Sachen Design: Ein praktisches rahmenloses Smartphone oder ein gebogenes Display sind damit kein Problem. Bleibt abzuwarten, ob das Display lediglich an den Seiten gebogen ist, oder ob Apple hierbei mutig ist und einen größeren Design-Fortschritt wagt. Unabhängig davon ist es ziemlich sicher, dass die Zeit für den Home Button mit der nächsten iPhone-Generation endgültig gekommen ist.

Modellpolitik

Einer der Grundsätze von Steve Jobs war eine übersichtliche und straffe Produktpalette. Dieses Gesetz scheint in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten zu sein, wenn man sich das iPad mit Mini 2, Mini 4, iPad Air 2 und iPad Pro ansieht. Auch beim iPhone war die Modellpalette schon einmal übersichtlicher: Aktuell bei Saturn zu kaufen sind das iPhone 7, das iPhone 7 Plus, das 6s und 6s Plus sowie das iPhone SE mit 6s-Technik und 5er-Gehäuse sowie das iPhone 5s. Möglich also, dass Apple im kommenden Herbst etwas aufräumt. Entweder man legt das iPhone 8 in drei Größen auf und verabschiedet sich u. a. vom SE. Oder man geht völlig neue Wege und etabliert eine bis dato noch nicht etablierte Größe.

Mit großem Tamtam wurde Anfang des Jahres der 10. Geburtstag des iPhone gefeiert.
Foto: iStock/RossHelen

Farbe

Das Thema Farbgebung erscheint auf den ersten Blick ziemlich trivial – ist es aber nicht. Schließlich hängt damit auch das verwendete Material zusammen. Ein Blick auf die aktuell verfügbaren Farben Silber, Gold, Roségold, Schwarz und Diamantschwarz zeigt: Aluminium lässt sich fast beliebig einfärben. Bei Glas jedoch ist die Sache schon komplizierter – schon das weiße iPhone 4 kam aus diesem Grund satte neun Monate verspätet. Für ein Gehäuse, das zumindest eine Rückseite aus Glas besitzt, spricht jedoch, dass das kabellose Laden per Induktion bei diesem Material viel einfacher funktioniert als mit Metall. Die Chancen für farbenfrohe Modelle hängen also davon ab, wie wichtig Apple die prestigeträchtige kabellose Auflade-Funktion ist.

News