Tabata: Hochintensives und effektives Training

Mit geringem Zeitaufwand (nur 4 Minuten!) maximale Trainingsziele erreichen, klingt easy. Nicht zu früh freuen: Der schnelle Wechsel von Belastung und Erholung ist schweißtreibend.

Beim Trendsport Tabata folgen 20 Sekunden Belastung 10 Sekunden Ruhe.
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Die Idee, den Körper vier Minuten lang im Wechsel für 20 Sekunden maximal zu fordern und ihm 10 Sekunden Erholung zu gönnen, stammt von Sportwissenschaftler Izumi Tabata. Womit er die japanische Eisschnelllauf-Mannschaft trainierte, findet auch bei Hobbysportlern, die sich rasch steigern und Körperfett verlieren wollen, Gefallen. Auf dem Dashboard der Smartwatch kann man sich an der Darstellung der schnellen Erfolge erfreuen.

5 Eckpfeiler von Tabata

  1. Geringer Zeitaufwand

  2. Keine speziellen Trainingsräume erforderlich – im Sommer gerne auch im Freien

  3. Hochintervalltraining steigert Kraft und Ausdauer
  4. „Nachbrenneffekt“ und schmelzende Kilos
  5. Abwechslungsreicher Übungsablauf
Ausdauertraining am körperlichen Limit: Tabata umfasst Einheiten aus vier Minuten.
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Auswirkungen von Tabata auf den Körper

  1. Das Training am körperlichen Limit kurbelt das Herz-Kreislauf-System an.
  2. In puncto Ausdauerleistung ist Tabata mit einem einstündigen Ausdauertraining vergleichbar. Die Sauerstoffaufnahme des Körpers steigert sich.
  3. Mit drei bis vier Tabata-Einheiten pro Woche inklusive kurzer WarmUp- und CoolDown-Phase baut der Körper effektiv Muskeln auf.
  4. Push-Ups, Squats, Lunges, Jumping Jacks und Burpees werden ohne Geräte ausgeführt, was das Körpergefühl stärkt.

 

„Tabata“-Apps für iOS und Android

Mit einer App am Smartphone ist die Ausführung des vierminütigen Hochintervalltrainings am einfachsten. Die acht Intervalle werden mittels Timer „angesagt“.

Zwei Beispiele: Tabata Timer for HIIT für Android   I   Tabata Stopwatch Pro für iOS

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