IFA: Virtuelle Welten ganz nah

Während unser Haushalt smarter wird, werden unsere Spiele „realer“. Viele VR-Systeme durften auf der IFA 2016 zeigen, was sie können.

Sonys Vorstellung der "PlayStation VR" auf der IFA 2016
Foto: Content Creation GmbH

Blickfänge

Auf der Gamescom vor einigen Wochen hatte die Software die Chance Kunden zu begeistern, nun ist die Hardware dran. Diesmal bot die IFA auch für Gamer viel Interessantes und Neues. Im Fokus steht natürlich VR – kurz für Virtual Reality – und die Möglichkeiten, die sich mit der neuen Technologie eröffnen. Neben den „Vorreitern“ „Oculus Rift“ und HTC „Vive“ versuchen sich immer mehr Produzenten am VR-Markt. Wir werfen einen Blick auf bekannte und neue Geräte:

Heiß erwartet

Der Release von Sonys „PlayStation VR“ für die beliebte Heimkonsole steht kurz bevor. Nur mehr knapp über einen Monat muss man sich gedulden, bis man durch Sonys hauseigenes VR-Modell in virtuelle Welten eintauchen kann. Das Gerät wurde perfekt an die „PlayStation 4“ angepasst und verspricht viel Spielspaß mit der bereits ansehnlichen Bibliothek der „PS4“. Saturn Technews hatte auf der IFA die Möglichkeit, sich selbst von der „PlayStation VR“ zu überzeugen.

Ein aufgehender Stern?

Eine durchaus illustre Runde hat sich zusammengefunden, um das – nach eigenen Angaben – erste 5K-VR-Headset zu kreieren. Acer, Starbreeze – ein schwedisches Entwicklerhaus – und IMAX kooperieren für das „StarVR“. Das Gerät soll mit einer ausgesprochen hohen Auflösung und einem 210-Grad-Sichtfeld überzeugen.  Die ersten Produkte gehen allerdings nicht an den Endkunden, sondern landen in IMAX-Kinos. Wann das Device im regulären Handel erhältlich sein soll, ist noch nicht bekannt.

Das "StarVR" in der Seitenansicht auf schwarzem Hintergrund.
Foto: Starbreeze

Aufholjagd

Während „stationäre“ VR-Produkte wie eben „Oculus Rift“ oder „PlayStation VR“ langsam den Markt erobern, haben mobile Lösungen einen Blitzstart hingelegt. Das Samsung „Gear VR“ bekommt Konkurrenz von verschiedenen Anbietern wie Alcatel oder auch Google, das mit Daydream den Einstieg in den „Virtual Reality“-Markt schaffen will. Hinzukommen noch verschiedene chinesische Produzenten, die sich auch in den Ring des mobilen VR-Marktes werfen.

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