IFA: Smart in jeder Lebenslage

Unser Haushalt wird immer vernetzter: Von der Kaffeemaschine, die per App gesteuert wird, bis zum Kühlschrank, den man zum Einkaufshelfer und Terminkalender umfunktioniert. Ein Ausblick auf die neue smarte Wohnwelt.

Die Küche von morgen ist vernetzt.
Foto: Samsung

Coole Ideen

Der Kühlschrank als Dreh- und Angelpunkt des familiären Lebens und der Familienorganisation: Wenn es nach Samsung geht, ist das Gerät bald mehr als bloß ein Lebensmittel-Frischhalter. Mit dem „Family Hub“ wollen die Südkoreaner das Kühlgerät als zentralen Punkt in die Familie integrieren. Durch einen großen Touchscreen auf der Tür des Kühlschranks, wird das Gerät zum vielseitigen Helfer in der Küche.

IFA 2016: Samsung Family Hub

Ein großes Augenmerk liegt dabei natürlich auf dem Thema Essen, sowohl in der Zubereitung u in der Beschaffung. Drei Kameras im Inneren des Gerätes schießen jedes Mal, wenn die Türe geschlossen wird, ein Foto. Diese Fotos kann man im Supermarkt am Smartphone abrufen. Zusätzlich dazu kann man direkt am Kühlschrank eine digitale Einkaufsliste erstellen, die man mit dem Handy synchronisieren kann. Die „Club des Chefs“-App hilft mit Videos und Inspiration beim Zubereiten der Speisen. Aber auch für Entertainment ist in der smarten Küche künftig gesorgt. Über den smarten Kühlschrank kann Musik gestreamt, oder per TV-Mirroring ferngesehen werden.

Sicher komfortabel

Aber auch abseits des Kühlgerätes wird das „Internet der Dinge“ in den eigenen vier Wänden immer mehr zur Realität. Siemens lässt in Zukunft Dunstabzugshaube und Herd im Web kommunizieren. Nun kann man auch von auswärts per App kontrollieren, ob wirklich alle Herdplatten aus sind, und auch die Abzugshaube kann per Applikation aktiviert werden. Ein weiteres smartes Siemens-Gerät ist auch der Geschirrspüler. Die Abwaschhilfe soll automatisch erkennen, wenn die Waschmittelreserven knapp werden und bestellt selbst neues Material nach, welches dann mit der Post geliefert wird.

Modell von bosch eines Smart Homes
Foto: Bosch

Bosch und Siemens arbeiten zudem an „Mykie“ – einer App, die über Sprachbefehle die smarte Küche der Zukunft steuern kann. Als Allround-Genie soll die App – wenn sie die Konzeptionsphase verlässt und veröffentlicht wird – den Küchenalltag erleichtern. Auf Kommando aktiviert oder deaktiviert das Gerät Küchengeräte oder beantwortet nebenbei noch Fragen nach dem Wetter.

Der Trend ist klar: Der smarte Haushalt scheint nur mehr eine Frage der Zeit zu sein. 

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