IFA 2019: Smart-Home- Trend „Connected Home"

Ein Smart-Home-Trend wird bei der IFA 2019 in Berlin besonders in den Vordergrund gestellt: Das Connected Home. Was hinter dem Begriff steckt und welche Technologien uns besonders begeistern, erfahren Sie hier.

Das Smart Home wird zum Connected Home.
Foto: AndreyPopov/iStock

Was bedeutet „Connected Home“

„Connected“ und „Smart“ werden gerne synonym verwendet, es gibt allerdings einen Unterschied zwischen den beiden Begriffen. „Connected“ bezeichnet die Fähigkeit eines Gerätes, Informationen mit einem anderen Device zu teilen während „smarte“ Gadgets oft mit eigenen Prozessoren oder Betriebssystemen ausgestattet sind. Als Vergleich: Ein Fenstersensor kann erkennen, ob ein Fenster geöffnet wurde und diese Information an eine Basis oder einen anderen Hub übertragen. Ein smartes Gadget hingegen kann mit mehreren anderen Devices oder Apps kommunizieren, ist aber wie ein „connected“-Gerät in der Lage, sich mit anderen Anlagen zu verbinden und Informationen sowie Daten zu teilen.

Das Connected Home
Foto: Samsung

Samsung setzt auf „SmartThings“

„SmartThings“ ist eine Samsungs-Lösung, um verschiedene Smart-Home-Geräte miteinander zu verbinden. Das „SmartThings Hub V3“ vereint mit „ZigBee 3.0“, „Z-Wave“ und „Bluetooth Low Energy“ gleich mehrere Funkstandards im Smart Home in einem Device. So lassen sich nicht nur smarte Gadgets von Samsung zusammenschließen, sondern auch Geräte anderer Anbieter wie Philips „Hue“. Gesteuert wird der Hub über die „SmartThings“-App, die für das Smartphone, das Tablet, den Smart-TV oder Samsungs „Family Hub“ verfügbar ist.

Vernetzung steht auch bei Samsung im Mittelpunkt.
Foto: Samsung

Bosch macht zukunftsfit

Unter dem Slogan „smart today, smart tomorrow“ rüstet sich auch Bosch für die Zukunft im Smart Home. Ein besonders praktisches Feature stellt „Smart Dry“ dar. Hierbei kommunizieren Ihre Waschmaschine und Ihr Trockner miteinander, um die Wäsche perfekt zu trocknen. Neu im Bosch Line-up sind Backöfen mit künstlicher Intelligenz. Das Programm errechnet, wann das Gericht nach individuellem Rezept fertig sein sollte. Der Backofen der „Serie 8“ nutzt Machine Learning, um immer genauere Garzeiten zu berechnen.

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