IFA 2018: Siemens zeigt "Connected Home" der Zukunft

Auf der IFA 2018 in Berlin zeigte Siemens im Zuge der „Seamless Life“-Vision Möglichkeiten auf, die man durch vernetzte Haushaltsgeräte gewinnt.

Siemens zeigt auf der IFA wie Haushaltsgeräte vernetzt werden.
Bild: Siemens

Vernetzte Zukunft

Unter einem „Seamless Life“ versteht man bei Siemens einen Lebensstil, der auf Basis idealer Vernetzung „wie am Schnürchen“ läuft. Der Hersteller möchte dafür in naher Zukunft die passende Infrastruktur bereitstellen. Bereits jetzt bietet Siemens ein breites Angebot an smarten Haushaltsgeräten. "Heute sind wir der einzige Vollsortimenter bei vernetzten Hausgeräten und wir haben mit Abstand das größte Partner-Ökosystem auf dem Markt", betont Deutschland-Geschäftsführer Roland Hagenbucher.

Bis zu sechs Töpfe und Pfannen haben auf dem „freeInduction Plus“-Kochfeld Platz.
Bild: Siemens

Intelligente Unterstützung

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) zeigte Siemens praktische „Use Cases“, die diese Vision versinnbildlichen. Beim „Connected Living“ helfen smarte Gadgets beispielsweise dabei, das Erreichen persönlicher Aktivitätsziele und eine ausgewogenen Ernährungsweise auf smarte Weise miteinander zu kombinieren. Hinkt man seinem Trainingsplan hinterher, werden entsprechende Informationen von der Smartwatch an die Küchengeräte gesendet und die „Home Connect“-App schlägt statt des Schweinebratens ein leichteres Menü vor.

Die Espressomaschine „EQ.9 connect“.
Bild: Siemens

Am Heimweg

Die Küchengeräte der Zukunft kommunizieren aber nicht nur mit der Smartwatch. Unter dem Namen „Connected Mobility“ stellt Siemens ein Modell vor, bei dem in Zukunft auch Einkäufe leichter organisiert werden können. Plant man am Heimweg vom Büro sein Abendessen, kann man auf einen Blick, über die im Kühlschrank integrierte Kamera erkennen, welche Zutaten noch eingekauft werden müssen. Das Auto-Navi plant anschließend die beste Route zum Supermarkt. Der Backofen heizt in der Zwischenzeit automatisch vor.

IFA18