5G als Boost für VR-Technologien

Der neue 5G-Standard soll dabei helfen, dass die virtuelle Realität ihr volles Potenzial entfalten kann.

Die neueste Technologie könnte VR revolutionieren.
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Eine Revolution in Schritten

Von holprigen ersten Versuchen in den 90ern bis hin zur Blütezeit mit „HTC Vive“ und „Oculus Rift“: Die virtuelle Realität hat bereits eine lange Geschichte hinter sich. Vor allem ambitionierte Kickstarter-Projekte haben der Technologie den Schub gegeben, den sie benötigt hat, um im Mainstream anzukommen. Mittlerweile haben sich ganze Unternehmen der Technologie VR gewidmet: HTC gehört zu den größten Unternehmen, deren Fokus klar auf der virtuellen Realität liegt. Ein neuer Netzwerk-Standard kann nun dabei helfen, ein neues Kapitel in der Geschichte von VR zu schreiben: 5G.

5G-Technologie ist im Anmarsch.
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Der nächste Schritt

Im Rahmen des MWC (Mobile World Congress) hat Cher Wang – Mitgründerin und Vorstandsvorsitzende von HTC – eine Rede zur Zukunft von VR gehalten. HTC hat in den letzten Jahren den Fokus stark verschoben: weg von Smartphones, hin zur virtuellen Realität. Mittlerweile hat man drei verschiedene VR-Headsets im Angebot: „HTC Vive“, „Vive Pro“ und „Vive Focus“. Der neue, schnellere Netzwerkstandard 5G (Fifth Generation = fünfte Generation) soll dabei helfen, die Technologie noch ausgefeilter zu machen. Gemeinsam mit Cloud Computing (also dem Zusammenarbeiten von Computern in einer Cloud) soll das volle Potenzial der anspruchsvollen virtuellen Realität entfaltet werden können.

Eine Reise ins Ungewisse

Wie es mit VR weitergehen soll, ist allerdings noch offen. In der Vision von Cher Wang könnte es sein, dass Smartphones eine wichtige Rolle spielen könnten: zum Beispiel als Zuspieler für VR-Geräte. Allgemein sollen die VR- und Smartphone-Märkte langsam miteinander verschmelzen und so zu einer neuen technologischen Revolution führen.

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