5 Anfänger-Tipps für den E-Balancer

Einen E-Balancer zu fahren ist anfangs ungewohnt, mit ein bisschen Übung wird diese Art der Fortbewegung aber zum Erlebnis. Wir geben Ihnen fünf Tipps, wie Sie das Gadget schnell meistern.

So meistern Sie das Balance-Board.
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1.Üben, aber sicher

Wer seine ersten Meter auf einem E-Balancer absolvieren will, sollte das definitiv nicht auf öffentlichen Gehsteigen oder -wegen tun. Gerade wenn man noch nicht die gewünschte Balance hat und das Gefühl für das Gerät finden muss, kann ein Sturz nicht ausgeschlossen werden. Auf dem harten Asphalt oder gar auf einer Fahrbahn will man in diesem Falle nicht landen. Im besten Falle rüstet man sich mit Helm, Knie- und Ellenbogenschützern aus und übt zum Beispiel auf einer privaten asphaltierten oder gepflasterten Oberfläche. Wer Indoor genug Raum hat, um zu trainieren, sollte im Vorfeld möglichst viele Möbel wie Tische oder Stühle entfernen.

Üben Sie in Sicherheit.
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2. Hilfe suchen

Die größte „Unfallrate“ gibt es wohl beim allerersten Aufsteigen auf ein E-Balance-Board. Am besten suchen Sie sich Hilfe von einer zweiten Person, die dafür sorgt, dass Sie sicher auf das Brett kommen. Bitten Sie Ihren Gehilfen, das Rad mit den Füßen zu blockieren, damit es weder nach vorne noch nach hinten losrollen kann. Zudem können Sie sich bei Ihrer Hilfsperson festhalten bis Sie die Balance am Board finden.

Holen Sie sich Hilfe.
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3. Die erste Fahrt

Tricks oder schnelle Manöver sollten bei Ihren ersten Metern mit dem Balance-Board nicht dabei sein. Versuchen Sie einfach mit einer konstanten, niedrigen Geschwindigkeit geradeaus nach vorne zu fahren. Verlagern Sie Ihr Gewicht dafür ganz leicht nach vorne und schon bewegt sich auch das Brett. Ein Tipp für mehr Stabilität: gehen Sie etwas in die Knie. So verlagert sich Ihr Schwerpunkt nach unten und Sie stehen sicherer auf dem E-Balance-Board.

Fahren Sie vorsichtig.
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4. Kurven drehen

Wenn das Geradeausfahren klappt, wird es Zeit, das Fahren von Kurven zu üben. Um beim Balance-Board die Richtung zu ändern, bewegen Sie den entsprechenden Fuß etwas weiter nach vorne. Auch hier gilt: Schon eine leichte Bewegung sorgt dafür, dass Sie abbiegen, seien Sie also vorsichtig. Eine Drehung auf der Stelle schaffen Sie, indem Sie einen Fuß nach vorne und den anderen nach hinten neigen.

Ruhe führt zum Ziel.
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5. Solo-Übung

Wenn Sie die ersten Runden gedreht haben, wird es Zeit, das Auf und Absteigen solo zu meistern. Immerhin können Sie nicht immer einen Freund fragen, ob er ihnen helfen kann. Halten Sie sich für die ersten Auf- und Absteigversuche an einer Wand oder einem Geländer fest. Mit der Zeit bekommt man ein immer besseres Gefühl, wie man sicher absteigt.  Entwöhnen Sie sich schrittweise von Ihrer Aufstiegshilfe, bis Sie es ganz allein meistern.

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