Heimkino: Die 10 wichtigsten Begriffe

Die folgenden Begriffe sollte man kennen, wenn man plant, das eigene Wohnzimmer in ein Heimkino zu verwandeln.

Heimkino: Die 10 wichtigsten Begriffe
Foto: YinYang/iStock

1. Subwoofer

Ein Basslautsprecher und wichtiger Bestandteil eines Surround Sound-Systems. Er überträgt ausschließlich niederfrequente Schallwellen.

2. Center-Lautsprecher

Zentral angeordneter Lautsprecher, dessen Aufgabe in einem Surround Sound-System hauptsächlich darin besteht, Sprachelemente wie z. B. Dialoge zu übertragen.

3. Surround Sound

Wird auch als Raumklang bezeichnet. Ein Tonsystem, das mehrere Kanäle verarbeiten kann. Lautsprecher, von denen jeder einen spezifischen Kanal überträgt, werden dabei im Raum verteilt aufgestellt, sodass beim Zuhörer der Eindruck von räumlichem Klang entsteht. Je nach Anzahl der Lautsprecher lautet die Bezeichnung 5.1 (fünf Lautsprecher plus ein Subwoofer), 6.1 oder 7.1.

Die wichtigsten 10 Begriffe rund ums Heimkino einfach und schnell erklärt.
Foto: Samsung

4. Dolby Atmos

Dabei handelt es sich um den aktuell leistungsfähigsten Technik-Standard für 3D-Sound. Zusätzliche Lautsprecher an der Decke sowie die Möglichkeit einer (theoretisch) unbegrenzten Anzahl von Tonspuren ermöglicht es, Klangobjekte an ganz bestimmten Koordinaten im Raum zu platzieren.

5. Dolby Vision

Leistungsfähiger Standard für noch bessere Kontraste und mehr Farbtiefe. Der Vorteil gegenüber HDR-10 ist vor allem die dynamische Übertragung der Meta-Daten. Dadurch können Farbtiefe und Kontrast Szene für Szene bzw. Bild für Bild optimiert werden.

6. HDMI

Eine standardisierte Schnittstelle zur Übertragung von Bild- und Tonsignalen. HDMI steht für „High Definition Multimedia Interface“. Die aktuellste Version ist HDMI 2.1.

7. Soundbar

Zentral angeordnetes Klangelement, das die Aufgaben einer mehrteiligen Surround Sound-Anlage übernimmt. Mehrere Elemente wie Subwoofer, Center und Raumlautsprecher sind hier in einem einzigen Gerät vereint, was vor allem bei begrenztem Raum Vorteile bietet.

Die folgenden Begriffe sollte man kennen, wenn man plant, das eigene Wohnzimmer in ein Heimkino zu verwandeln.
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8. Automatisches Einmessen

Dabei handelt es sich um die Fähigkeit mancher Heimkinosysteme, mittels eines Mikrofons an der Position des Zuschauers den Schall jedes Lautsprechers zu messen und nach Bedarf nachzuregeln. Damit können unterschiedlicher Abstände der Lautsprecher bis zu einem gewissen Grad ausgeglichen und ein perfekter Raumklang erreicht werden.

9. AV-Receiver

Mehrkanal-Hi-Fi-Verstärker, die verschiedene Audio- und Videoquellen zusammenschalten, etwa Lautsprecher, Fernseher, Projektoren, Blu-Ray-Player oder Internet-Router.

10. Kabellose Übertragung

Vor allem bei Lautsprechern, die weit entfernt vom AV-Receiver positioniert werden, lohnt es sich, die akustischen Signale nicht per Kabel, sondern per Funk zu senden. Das erlaubt die flexible Positionierung der Boxen ohne unschöne Kabel.

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