10 Hacks für das Grillen am Balkon

Würstel, Steaks, Spieße, Erdäpfel, Gemüse und Marshmallows verlangen nicht unbedingt nach glühenden Kohlen und großem Brimborium im Garten. Auch auf dem Balkon kann eine Grillerei zum Fest werden.

Grillen am Balkon gelingt mit Fleisch, Fisch und Gemüse.
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1. Simple Zubereitung

Ein Kontaktgrill ist die unkomplizierteste Methode für das Grillen am Balkon. Die Temperatur wird durch Regler kontrolliert. Auflaufrinnen für Saft machen die Zubereitung bei Tisch möglich. Danach können die antihaftbeschichteten Platten leicht gereinigt werden. Im speziellen Low Fat Grill reduziert sich der Einsatz von Öl für Gesundheitsbewusste auf ein Minimum.

2. Fertigmachen zur Wende

Niemals mit der Gabel ins Grillgut stechen. Spezielles Grillbesteck verwenden.

3. Nie mehr verkohlte Holzspieße

Bevor man Grillspieße aus Holz mit Gemüse, Fisch, Fleisch oder Früchten spickt, sollte man sie für rund 20 Minuten in kaltes Wasser einlegen.

4. Tipps zur Marinade

Eine gute Marinade kehrt den Eigengeschmack des Fleisches hervor. Sie besteht grundsätzlich aus Öl, Essig oder Zitronensaft und Gewürzen. Zu Huhn und Fisch passt Knoblauch, Ingwer, Koriander oder Zitronengras. Rind harmoniert mit Rosmarin, Oregano, Thymian und Knoblauch. Lamm verträgt Minze. Lorbeer, Estragon, Majoran und Thymian schmecken mit Schwein.

Fleisch zur Gänze mit frischer Marinade bedecken und 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Grillen trockentupfen, damit keine Marinade in die Glut tropft.

Burgerpatties und Steaks werden im „GourmetMaxx Beef Maker“ knusprig und saftig zugleich.
Foto: GourmetMaxx

5. Alternative zu Holzkohle

Für Steak- und Burger-Fans, die auf ihrem Balkon nicht mit offenem Feuer hantieren wollen oder dürfen, ist der GourmetMaxx Beef Maker die optimale Alternative. Der Gas-Oberhitzegrill findet mit einer Breite von 240 mm auf jedem noch so kleinen Balkon locker Platz. Bei bis zu 800 °C entwickeln Burgerpatties, T-Bone & Co. eine knusprige Kruste und bleiben schön saftig.

Ein zusätzlicher Dönergrill ist praktisch, wenn viele hungrige Mäuler zu stopfen sind. Das Gerät ist ideal für Döner, Gyros oder Grillhuhn, weil das Fleisch ohne Zutun rundum gleichmäßig gebräunt wird.

Rub aus getrockneten Gewürzen kann die gesamte Grillsaison über aufbewahrt werden.
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6. Rub selbst machen

Wer zartes und geschmackvolles Fleisch haben möchte, das nicht am Rost kleben bleibt, wird früher oder später dazu übergehen Marinaden und Rubs selbst zu machen.

Die Muss-Zutaten für ein Rub-Grundrezept sind Paprikapulver, Meersalz, Zucker, Kreuzkümmel, Zwiebel- und Chilipulver sowie Cayennepfeffer.

Tipp: Wer gleich mehr zubereitet, kann die trockene Mischung für die gesamte Grillsaison aufheben.

7. Nemo schmeckt nicht

Clownfische sind nicht zum Grillen geeignet, magerer Fisch auch nicht. Er wird trocken. Besser zu Lachs, Makrele, Forelle, Wels oder Saibling greifen.

8. Tipps zum Fleisch

Damit Grillfleisch innen saftig bleibt, sollte es ca. 2 bis 3 cm dick sein. Bevor es auf den Grill kommt, sollte es Zimmertemperatur haben. Gesalzen wird das Fleisch erst am Ende, damit es nicht austrocknet.

Der Standgrill von Trisa kann zusammengelegt und leicht verstaut werden.
Foto: Trisa

9. Grillgemüse ist weit mehr als eine Beilage

Zum Grillen sollte man Gemüsesorten nehmen, die nicht zu wässrig und schnell gar sind. Pilze, Kürbis (in Spalten), Paprikastücke oder vorgekochter Mais sind ideal. Praktisch sind Gemüsespieße für bestimmte Sorten wie Spargel, Frühlingszwiebel, Kohlsprossen oder Tomaten, weil sie das Wenden erleichtern.

10. Platz für den Balkongrill schaffen 

Ein kompakter Standgrill ist für den Balkon ideal. Zum einfacheren Hantieren sind zusätzlich integrierte Abstellflächen praktisch. Die Geräte können nach dem Gebrauch häufig zusammengelegt und gut verstaut werden.

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