God Shot – Gipfel des Kaffeegenusses

Diese koffeinhaltige Essenz ist für viele Baristas das Maß aller Dinge. Er ist ein Ansporn nach der perfekten Kaffeebohne und der optimalen Zubereitung zu streben

Ein „God Shot“ ist der absolut perfekte Espresso.
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Der „God Shot“ hat sich als Synonym für perfekt gelungenen Espresso im Gedächtnis von Kaffee-Connaisseuren verankert. Erreicht ist er dann, wenn der Kaffee dunkel bis dunkelrot aus dem Siebträger läuft. Das klingt einfach, ist es aber nicht: Das Optimum ist erreicht, wenn dezente Tigerstreifen zu sehen sind, eine perfekte Crema entsteht und darunter der schwarze Espresso sein Aroma entfaltet. Beim Umrühren sollten sich diese im Übrigen noch intensivieren. Der Geschmack des „God Shots“ wird von Kennern als bitter-mild mit süßen Noten beschrieben.

Wie wird ein „God Shot“ gemacht?

Vorausschickend ist leider zu sagen, dass es kein Patentrezept gibt. Der Ausgangspunkt ist ein doppelter Ristretto, um die pure Konzentration und Kraft der Kaffeebohne zu betonen. Dabei darf es ruhig bitter, süß, sauer und scharf zugehen, solange die Harmonie beim Riechen und Schmecken gewahrt bleibt.

Der „God Shot“ schmeckt bitter, süß, sauer und scharf zugleich.
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Übung macht den Meister

Auf dem Weg zum „God Shot“ müssen also viele doppelte Ristrettos getrunken werden. Hat man ihn gefunden, steigt der Anspruch und die Suche geht munter weiter.

Hier das Grundrezept:

  • 16-20 g frisch gemahlenes Kaffeepulver
  • Max. 30 ml Wasser
  • 15 Sekunden Durchlaufzeit

Der Wow-Effekt überrascht immer wieder. Gründe dafür sind beispielsweise die verkürzte Extraktionszeit, durch die die Kaffeebohnenöle in den Vordergrund treten und der deutlich höhere Koffeingehalt.

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