11.03.2019 von: Saturn Tech News Redaktion

5 No-Gos mit der Drohne

Die beliebten Fun-Gadgets erobern die Lüfte. Aber nicht alles, was mit Quadcopter & Co. möglich ist, ist auch erlaubt. Wir haben fünf wichtige Verbote zusammengefasst.

Drohnen-Piloten sollten einige Regeln beachten.
Foto: valio84sl/iStock

Das sind die Regeln:

1.  Bilder von Nachbars Gartenparty schießen oder pikante Poolfotos knipsen ist nicht erlaubt. Die Privatsphäre anderer Menschen muss gewahrt bleiben.

2. Geht ebenfalls nicht: Die Stimmung beim Public Viewing fotografieren. Der Flug in dicht besiedelten Gebieten und über Menschenmengen bei Open-Air-Events, Demonstrationen etc. ist verboten. Es dürfen Menschen und Dinge nicht gefährdet werden.

3.  Promi gesichtet! Jetzt die zufällige Begegnung ungefragt aus der Vogelperspektive filmen und auf Facebook posten? Das ist nicht gestattet, denn fremde Personen dürfen nicht unwissentlich gefilmt und/oder fotografiert werden. Bilder davon zu veröffentlichen ist ebenfalls verboten und kann teuer werden.

Drohnen-Piloten sollten einige Regeln beachten.
Foto: martin-dm/iStock

4. Die GPS-Steuerung bis zum Äußersten auszureizen ist gesetzlich untersagt. Denn: Bei einer Klassifizierung als Spielzeug (Modelle bis 79 Joule Bewegungsenergie/ca. 250 Gramm) muss jederzeit Sichtkontakt bestehen und die Flughöhe ist auf max. 30 Meter beschränkt.

5. Abschießen oder Zertreten einer Drohne, von der man sich belästigt fühlt, ist ebenfalls verboten. Hier würde der strafbare Tatbestand der Selbstjustiz erfüllt, wenn man die Drohne eines anderen zerstört.

Die gesetzlichen Regelungen für die Nutzung von Drohnen stammen aus einer Novelle des Luftfahrtgesetzes vom 1. Jänner 2014. Weitere Infos und Links dazu finden Sie u.a. auf der Website des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie.

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