Fotoschule: Makro-Aufnahmen

Besondere Details, überraschende Einblicke und viel Schönheit: Fotografien aus nächster Nähe üben einen besonderen Reiz aus.

Fotoschule: Makro-Aufnahmen
Foto: Piotr_roae/iStock

Makroprogramm & Makro-Objektive

Zu ersten gelungenen Nahaufnahmen zu kommen, ist nicht schwierig:

  • Wer eine Kompaktkamera nutzt, schaltet auf das Makro-Programm.
  • System- und Spiegelreflexkameras können über Nahlinsen oder eigene Makro-Objektive fit für Nahaufnahmen gemacht werden.
Detailaufnahmen von kleinen Lebewesen vor verschwommenem Hintergrund sind besonders beliebt.
Foto: Serg_Velusceac/iStock

Beispiel

Detailaufnahmen von Blumen, Blättern, Wassertropfen oder kleinen Lebewesen vor verschwommenem Hintergrund sind besonders beliebt. Diese können beispielsweise im Gegenlicht mit einem Makro-Objektiv aufgenommen werden. Wichtig dabei:

  • Blenden Sie ab, beispielsweise auf f/8 oder f/11, da sich bei Nahaufnahmen der Schärfentiefenbereich im Millimeterbereich bewegen kann.
  • Erhöhen Sie die ISO-Empfindlichkeit so, dass die Verschlusszeit kurz ist, beispielsweise 1/250 Sekunde.
  • Idealerweise belichten Sie eine Serie und wählen aus dieser das jeweils beste Bild aus.
  • Für Makroaufnahmen benötigen Sie viel und gutes Licht. Das harte Licht um die Mittagszeit ist zwar nicht ideal, darum nutzen Sie das Sonnenlicht am Vormittag oder späten Nachmittag. Alternativ können Sie für die ideale Beleuchtung auch eine Ringleuchte bzw. ein Stativ verwenden.
  • Nutzen Sie die Trägheit der Tiere im Regen. Sie bewegen sich weniger bei Regenwetter als sonst und sind so einfacher einzufangen.
Besondere Details, überraschende Einblicke und viel Schönheit!
Foto: afolo/iStock

Stativ & Selbstauslöser

Um speziell bei ungenügendem Licht keine verwackelten Bilder zu erhalten, verwenden Sie ein Stativ oder legen die Kamera auf einen festen Untergrund. Setzen Sie in diesem Fall den Selbstauslöser ein.

Fotografien aus nächster Nähe üben einen besonderen Reiz aus.
Foto: Juliana_Nan/iStock
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