Fotoschule im Herbst: Geniale Regenbilder

Wie Sie Regenwetter für wirklich gute Fotografien nutzen können, lesen Sie hier.

Fotoschule im Herbst: Geniale Regenbilder
Foto: boschettophotography/iStock

Schlechtes Wetter ist ideal für Foto-Touren: Das Licht ist weich und die Farben nasser Objekte leuchten intensiver.

1. Kopfüber!  

Alle Arten von Spiegelungen warten darauf, Objekte in einer ungewohnten Perspektive wirken zu lassen. Einfach eine Wasserlache in der Nähe des gewünschten Motivs suchen und auf die Spiegelung scharf stellen.

Spiegelungen bieten immer wieder interessante Motive
Foto olegbreslavtsev/iStock

2. Kontraste

Menschen mit bunten Regenschirmen, in leuchtender Regenkleidung oder in knalligen Stiefeln heben sich an regnerischen Tagen besonders eindrucksvoll vom grauen Hintergrund ab. Freunde unterm Regenschirm oder beim Sprung in eine Regenlache abzubilden, ist ein echter Hingucker.

Bei trübem Wetter kommen Farbkontraste besonders gut zur Geltung
Foto: RuslanDashinsky/iStock

3. „Glanz und Gloria“

Auch Regentropfen auf Glas können sehr effektvoll wirken. Wählen Sie eine offene Blende von 4 bis 8 und fokussieren Sie auf die Wasserperlen. Dadurch wird der Hintergrund verschwommen, und die Lichtquellen werden zu durchscheinenden Kreisen.

Auch Regentropfen auf Glas können sehr effektvoll wirken.
Foto darkbird77/iStock

4. In Bewegung

Mit längeren Belichtungszeiten können Regentropfen zu faszinierenden Foto-Modellen werden. Um die Belichtungszeit zu verlängern, können Sie die ISO-Zahl verkleinern und den Blendenwert erhöhen. Sollte die Belichtungszeit immer noch nicht lange genug sein, kann ein ND-Filter (Neutraldichtefilter) weiterhelfen. Je nach Lichtverhältnissen ändern sich diese Einstellungen – experimentieren Sie nach Herzenslust.

Abstrakte Bilder und Kompositionen – nutzen Sie bei Regen einmal lange Belichtungszeiten.
Foto: pinkomelet/iStock

5. Belichtungskorrektur

Wer Regenwetter-Motiven eine Extra-Portion „Freundlichkeit“ verleihen will, kann ebenfalls leicht überbelichten. Wenn man Szenen eine besondere Dramatik verleihen möchte, kann man leicht unterbelichten.

Fotoschule im Herbst: Nahaufnahmen im Regen.
Foto: vencavolrab/iStock

6. Ganz nah dran

Detailaufnahmen machen aus einzelnen Regentropfen und kleinen Motiven großartige Fotos. Wer das Regenwetter nutzt, um mit dem Makroobjektiv zum Beispiel in den Wald zu ziehen, wird dort nasse Spinnennetze, Käfer, Blätter und Blüten effektvoll in Szene setzen können. Kleiner Bonus: Die kleinen Tiere sind im Regen etwas träge und deshalb besonders geduldige „Models“.

Regen-Motive verdienen eine Belichtungskorrektur: Belichten Sie über, um die Szene sanfter zu machen.
Foto: gpointstudio/iStock

7. Gut geschützt

Schützen Sie Ihr Equipment unbedingt vor dem Regen – wer noch keine eigene Regenschutzhülle hat, kann Kamera und Objektiv in Frischhaltefolie einwickeln. Die Auslöseknöpfe lassen sich in diesem Fall noch gut bedienen. Ein wasserdichter Fotorucksack tut bei Regen selbstverständlich auch optimale Dienste.

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