Fotoschule im Herbst: Farben!

Diese Tipps machen fotofit für diese zauberhafte Jahreszeit: Warme Farben, herbstliche Nebelschwaden, aber auch regnerisch-trübe Tage laden ein, fotografisch aus dem Vollen zu schöpfen.

Richtig viel Rot, Gelb und Gold: Der Herbst!
Foto: Smileus/iStock

Der „Goldene Herbst“ bietet vor allem eine Fülle an warmen Rot-, Gelb- und Goldtönen. Wir haben 6 Tipps für Sie, damit Ihre Herbstbilder perfekt gelingen.

1. Gegenlicht

Der Klassiker im Herbst sind bunte Blätter, die im Gegenlicht leuchten. Bei Gegenlicht-Aufnahmen entstehen besondere Lichtreflexionen und starke Farben. Bei solchen Motiven eignet sich eine Gegenlichtblende.

Bei Gegenlicht-Aufnahmen entstehen besondere Lichtreflexionen und starke Farben.
Foto: tupikov/iStock

2. Goldene Stunde

An den kürzer werdenden Tagen sorgt der niedrige Sonnenstand für lange Schatten und goldenes Licht. Nutzen Sie die besonders „goldigen“ frühen Morgenstunden und die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang.

Nutzen Sie die besonders „goldigen“ frühen Morgenstunden und die Zeit kurz vor dem Sonnenuntergang.
Foto: eclipse_images/iStock

3. Farbkontraste

In dieser Jahreszeit bietet sich das Spiel mit Farbkontrasten an. Die Motive dafür sind mannigfaltig, etwa rote Blätter vor einer grünen Wiese oder gelbes Laub vor blauem Himmel. Um die Kontraste zu verstärken, arbeiten Sie mit einem Polarisationsfilter (Polfilter). Dieser bringt selbst dann die vollen Farben zur Geltung, wenn das Laub nass ist und glänzt.

In dieser Jahreszeit an bietet sich das Spiel mit Farbkontrasten an.
Foto: I_rinka/iStock

4. Blätterregen

Wer eine herbstliche Blätterschlacht mit Kindern oder vierbeinigen Zeitgenossen fotografieren will, kann dazu das Sport- oder Kinder-Motivprogramm seiner Kamera nutzen.

Blätterregen!
Foto: mgorthand/iStock

Bei diesen Motiven bietet sich auch an, Bewegungsunschärfe bewusst als Kompositionselement einzubauen. Wenn die Belichtungszeit so gewählt wird, dass einige Elemente aufgrund ihrer Bewegung unscharf werden, kann das für dynamische, farbige Effekte sorgen. Eine Belichtungszeit von 1/30 Sekunde kann ein guter Startwert sein, um Bewegungsunschärfe abzubilden.

Bewegungsunschärfe
Foto: Everste/iStock

5. Kräftige Farben

Die Farbwirkung kann jeweils gezielt verstärkt werden: Bei leichter Unterbelichtung kommen die Farben häufig noch besser zur Geltung. Für besonders warme Farben kann auch der Weißabgleich der Kamera verändert werden. Die Modi „Wolken“ oder „Schatten“ heben goldige Herbsttöne stärker hervor – einfach nach Lust und Laune ausprobieren. Das kann auch in der Nachbearbeitung gemacht werden, wenn die Bilder im „RAW“-Format gespeichert wurden. 

Farbkontraste
Foto:Everste/iStock

6. Planung

Gut geplant ist halb gewonnen: Als Vorbereitung für einen gelungenen Fototrip im Herbst empfiehlt sich ein Wettercheck am Vortag. Je nach Witterung kann man sich so auf die möglichen Lichtstimmungen einrichten und die Aufnahmeorte planen. Nebel oder Regen sind kein Grund, auf einen Fotoausflug zu verzichten, im Gegenteil: Sie bieten interessante Lichtsituationen und Motive. Ein Muss im Herbst sind wetterfeste Kleidung und Handschuhe.

Übrigens: Wer „schnell mal“ mit der Kamera ausrücken möchte, sollte auf eine Systemkamera setzen. Dieser Kameratyp ist leicht, kompakt und bietet eine sehr gute Bildqualität mit umfangreichem Zubehör. Eine breite Auswahl an Systemkameras finden Sie im Online-Shop.

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