28.09.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Fotoschule: Reizvoller Herbstnebel

Der Herbst wartet mit vielen Wetter-Facetten auf. Mit diesen fünf Tipps fangen Sie zauberhafte Nebel optimal ein.

Nebel & Sonne: Fotos mit Wow-Effekt.
Foto: Smileus/iStock

Herbstliche Nebelschwaden tauchen Landschaften, Gebäude, Pflanzen oder auch Gewässer und Felsformationen in ein unvergleichliches Licht. Lassen Sie sich von folgenden Tipps inspirieren.

1. Timing

Wichtig für das Gelingen von Nebelbildern sind gutes Timing und Geduld. Besonders effektvoll ist der Moment, wenn sich der Nebel etwas lichtet und die Sonne zum Vorschein kommt – etwa am frühen Morgen.

Sonne und Nebel in einem Bild? Optimal, um nuancierte und optisch interessante Bilder einzufangen.
Foto: TomasSereda/iStock

2. Perspektive

Von oben nach unten: Wer zum richtigen Zeitpunkt von einem Berggipfel aus weite Landschaften im Nebel „erwischt“, wird reich belohnt. Nebel und eine tief stehende Sonne machen es möglich, nuancierte und optisch interessante Bilder einzufangen.

Landschaften im Nebel üben einen besonderen Reiz aus.
Foto: rdonar/iStock

Von unten nach oben: Herbstwälder im dichten Nebel von einer neuen Perspektive – etwa von einem sehr tiefen Standpunkt aus – zu fotografieren, liefert visuell spannende Ton-in-Ton-Kunstwerke.

Nebel kann für visuell spannende Ton-in-Ton-Kunstwerke sorgen.
Foto: vidka/iStock

3. Objektivwahl

Die Lichtverhältnisse in dichtem Nebel lassen normalerweise zu, mit einem Weitwinkel- oder Normalobjektiv noch aus der Hand zu fotografieren. Für das manuelle Fokussieren oder bei längeren Brennweiten empfiehlt sich die Verwendung eines Stativs.

Mit einem Normal- oder Weitwinkel kann man beruhigt „aus der Hand“ fotografieren.
Foto: Sjoerd van der Wal

4. Am besten roh!

Wer die Farbgebung und die Nuancen herbstlicher Motive voll beeinflussen möchte, wählt für die Aufnahmen das Format „RAW“. Über dieses Format können Werke im Nachhinein umfangreich bearbeitet und wesentliche Parameter wie der Weißabgleich, die Farbwiedergabe und der Dynamikumfang optimiert werden. Das Schöne dabei: Über das „RAW“-Format ist das mit der richtigen Software ohne Qualitätsverluste möglich, denn es nimmt die „rohen“ Sensordaten auf. Die Daten werden also vor der Speicherung weder bearbeitet noch komprimiert. Die Farbtiefe von „RAW“-Aufnahmen beträgt 12-14 Bit pro Kanal, bei „JPG“ nur 8 Bit. Damit entspricht „RAW“ am ehesten dem, was in Analogzeiten das Negativ war.

Alles aus einem Bild „herausholen“: Wer im „RAW“-Format fotografiert, ist auf der sicheren Seite.
Foto: kertu_ee/iStock

5. Planung

Gut geplant ist halb gewonnen: Wer am Vortag einen Wettercheck macht, kann witterungsabhängig die Route planen, die Ausrüstung wählen und die idealen Aufnahmeorte bestimmen.

Effektvoll: Sonnenuntergang bei Nebel.
Foto: Jonas Velin/iStock

6. Sonnenstrahlen

Motive mit einem Spiel aus Nebel, Sonne und Schatten sind effektvoll. Nutzen Sie dazu das Abendlicht, wenn die Schatten länger werden und die Landschaft gemeinsam mit dem Nebel einhüllen. Vor allem Gegenlicht-Fotos fangen Herbststimmungen ein.

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