So sorgen Feuerkörbe für das perfekte Ambiente

Eine Feuerstelle im Garten sorgt für Gemütlichkeit. Wir haben Tipps, wie Sie Feuerkorb oder -schale sicher, gut und stimmungsvoll einsetzen.

Gartenparty mit Feuerschale.
Foto: Anchiy/iStock

Korb oder Schale?

Sie sind eine wunderschöne Wärmequelle bei der Gartenparty und können mit der passenden Auflage auch als Grill eingesetzt werden: Feuerkörbe und -schalen. Letztere sind eher tief und haben einen großen Durchmesser, während ein Korb weniger Fläche beansprucht, die mögliche Grillfläche aber kleiner ist.

Der Einsatz

Was Sie davon wählen, hängt also vor allem von praktischen Überlegungen ab, z. B. den vorhandenen Platz, die Größe der Holzstücke, die Sie zum Befeuern nehmen wollen, aber auch, ob die Feuerstelle „nur“ als Stimmungselement oder zusätzlich zum Zubereiten von Speisen dienen soll. Praktisch: Feuerkörbe können auch im Winter als Wärmequelle und zum Grillen eingesetzt werden.

Feuerstelle: Einsatz auch im Winter.
Foto: FangXiaNuo/iStock

Das Material

Während das Design Geschmackssache ist, sollte das Material mit Bedacht gewählt werden. Ton und Keramik sind nicht frostbeständig, müssen also in der kalten Jahreszeit woanders gelagert werden. Stahl ist preiswerter, rostet aber, Edelstahl ist rostfrei und pflegeleicht, aber etwas teurer. Die beiden letzten Varianten können auch im Winter eingesetzt werden.

Die Sicherheit

Achten Sie darauf, dass rund um das gewählte Modell ausreichend Platz ist, denn schließlich sollte das offene Feuer auf einem nicht überdachten Ort sowie in einer sicheren Entfernung von brennbaren Gegenständen stehen. Dazu zählen nicht nur Gebäude, sondern vor allem auch leicht entzündliche Materialien wie Heu, Holz und Papier.

Feuerschale auf Pflastersteinen.
Foto: Ralf Geithe/iStock

Der Gitteraufsatz

Das ist vor allem bei Wind wichtig, der Funkenflug verursachen könnte. Manche Körbe und Schalen sind deshalb mit abdeckenden Meshgittern versehen, die eben jenen verhindern sollen. Bedenken Sie auch, dass Glut herausfallen könnte und die Feuerstelle deshalb auch auf einer Ascheschale bzw. auf einem nicht entflammbaren Untergrund stehen sollte, z. B. auf Stein, Kies etc.

Die Handhabung

Ein offenes Feuer oder auch nur die Glut sollte nie unbeaufsichtigt bleiben. Stellen Sie immer einen Kübel Wasser in der Nähe ab, um im Notfall schnell löschen zu können. Nach dem Feuermachen sollten Sie ausreichend Zeit verstreichen lassen, bevor Sie das Gefäß reinigen, damit die Asche vollständig erkaltet ist.

Stimmung mit offenem Feuer.
Foto: Instants/iStock

Das Brennmaterial

Am wichtigsten ist bei einem offenen Feuer, dass das Holz trocken ist. Hartholzsorten wie z. B. Eiche oder Buche haben die beste Brenndauer, aber bei einem Lagerfeuer kann jede Holzsorte verwendet werden. Unser Tipp: Je geringer der Harzanteil, desto weniger Funken werden fliegen.

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