Facebook, Instagram & Co: Das können die Lite-Apps

Die abgespeckten Android-Apps liegen voll im Trend. Wir erklären die Vor- und Nachteile der reduzierten Versionen.

Lite-Apps fürs Android-Smartphone: Das sind die Vorteile.
Foto: ViewApart/iStock

Das kann eine Lite-App

„Facebook Lite“, „Instagram Lite“ oder auch „Twitter Lite“: Bei diesen Apps handelt es sich um reduzierte Versionen der „normalen“ Anwendungen. Diese „Leichtgewichte“ verbrauchen weniger Speicherplatz und mobile Daten, verzichten auf aufwendiges Design und auf Zusatz-Features. Ein Beispiel: „Messenger Lite“, in dem Nachrichten ausgetauscht werden können sowie Sprach- und Video-Chats möglich sind, benötigt weniger als 10 MB Speicher auf dem Handy.

Die Lite-Versionen sind vorwiegend für Entwicklungsländer gedacht und für Regionen, in welchen der Standard noch bei 2G liegt bzw. wo Datenvolumen noch besonders kostenintensiv ist. Zudem können die Apps so auf Mobiltelefonen mit weniger Speicherkapazität genutzt werden.

Die Vorteile einer Lite-App

Aber sie sind nicht nur für Einsteiger-Handys, Weniger-Surfer oder Social Media-Minimalisten gedacht: Die Lite Apps benötigen nicht nur weniger Speicherplatz als die „normalen“ Apps. Sie laden auch schneller, verbrauchen weniger Datenvolumen und bieten trotzdem die wichtigsten Features der herkömmlichen Apps.

Video-Chat mit der App „Messenger Lite“.
Bild: Facebook

Hier finden Sie die Lite-Versionen

Die Lite-Version der Facebook-App.
Logo: Facebook

„Facebook Lite“ oder „Messenger Lite“ gibt es bereits im „Google Play Store“. Für „Twitter Lite“, „Instagram Lite“ oder auch „Skype Lite“ müssen interessierte Anwender einen kleinen Umweg gehen. Diese sind nämlich außerhalb des Stores als sogenannte „Android Package“ oder als APK-Datei verfügbar. Dazu einfach auf den Link klicken und dem Smartphone die Erlaubnis geben, Apps aus unbekannten Quellen downzuloaden.

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