28.11.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Facebook: So lädt man 3D-Fotos hoch

Virtuelle Realität in einem Foto erleben: Die neuen 3D-Images auf Facebook bieten einen tollen räumlichen Eindruck. So werden die Bilder hochgeladen.

So werden dreidimensionale Bilder bei Facebook gepostet.
Foto: Jan Schneckenhaus/iStock

Lebensechtes Foto-Erlebnis

Nach den 360-Grad-Fotos macht Facebook einen weiteren Schritt in Richtung VR (Virtual Reality): Mithilfe der neuen 3D-Foto-Funktion kann hochgeladenen Bildern ein stereoskopischer Effekt verliehen werden, d.h. sie werden dreidimensional wahrgenommen. Derzeit können diese Bilder nur über die „Facebook”-App erzeugt werden, nicht über den Browser. Zudem benötigt man ein iPhone mit Dualkamera, also beispielsweise das „iPhone 8 Plus“, „iPhone X“, „iPhone XS“ und „iPhone XS Max“. Android-Telefone wurden zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht unterstützt, sollen angeblich zeitnah folgen.

Ein 3D-Bild hochladen

  1. Als ersten Schritt erstellt man einen neuen Beitrag in der „Facebook“-App und scrollt ganz nach unten bis zum Menüpunkt „3D-Fotos“.

  2. Die Option auswählen und das gewünschte Bild hochladen. Praktisch: Alle Fotos, die nicht 3D-tauglich sind, werden gar nicht angezeigt.

  3. Jetzt analysiert die Facebook-Technologie das Foto.

  4. Das Bild kann jetzt in den Newsfeed gepostet werden.

Screenshots

Facebook: So lädt man 3D-Fotos hoch
Screenshots: Content Creation GmbH via Facebook

So funktioniert der 3D-Effekt

Wenn der Benutzer das Foto hochlädt, wird es mit einer speziellen Technologie analysiert. Dabei werden die Abstände des Motivs zu seiner Umgebung analysiert und festgehalten. Wird das Foto mit dem Finger in eine Richtung verschoben, ändern sich diese Entfernungen dynamisch und es wird „Bewegung“ erzeugt. Zudem erhält das Foto dadurch den Eindruck von Tiefe (Dreidimensionalität).

So werden dreidimensionale Bilder bei Facebook gepostet.
Foto: Mr_Twister/iStock

Tipps für tolle 3D-Fotos

Schon bei der Wahl des Motivs sollte man darauf achten, dass das Hauptmotiv und der Hintergrund klar abgegrenzt sind. Nur so entsteht im fertigen 3D-Bild auch wirklich Dynamik und Tiefe. Dabei soll der Abstand zwischen Vorder- und Hintergrund gut zu sehen sein, auch farbliche Unterschiede verhelfen zu einem guten Tiefeneffekt.

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