04.12.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Was ist eine eSIM?

Die sogenannte „eSIM“ kommt in immer mehr Devices zum Einsatz. Das steckt hinter der neuen Variante der bekannten SIM-Karte.

Die „eSIM“ kurz erklärt.
Foto: alengo/iStock

Eine neue SIM

SIM-Karten gehören seit digitalen Urzeiten ins Handy. Die Kärtchen, die Ihr Smartphone zu Ihrem Device machen, sind zwar geschrumpft, aber in den meisten Telefonen noch immer essentiell. Seit einigen Jahren drängt allerdings eine neue Art der SIM-Karte in den Vordergrund. Die sogenannte eSIM soll die Rolle des altbekannten Kärtchens annehmen. Der Vorteil: Die Mini-Karten müssen nicht bei jedem Gerätewechsel von einem Device zum anderen übertragen werden.

So funktioniert die eingebaute SIM-Karte.
Fotoaniaostudio/iStock

Eine vernetzte SIM

„eSIM“ steht für „embedded SIM“, wobei „embedded“ die fix eingebaute SIM-Karte bezeichnet. Das heißt, dass das identifizierende Bauteil Ihres Smartphones oder der Smartwatch gar nicht ausgebaut werden kann. Stattdessen wird für Sie ein elektronisches Profil erzeugt, dass dieses Gerät als das Ihre ausweist – inklusive Rufnummer und Webzugang. Ihre elektronisch gespeicherten Daten erfüllen dabei den gleichen Zweck wie die einer klassischen SIM-Karte.

Ein Austauschen der SIM-Karte ist nicht mehr nötig.
Foto: D3Damon/iStock

Eine praktische SIM

Nicht nur beim Wechsel des Gerätes fällt damit der Tausch der SIM-Karte weg, sondern auch beim Wechsel des Anbieters. So erfüllt die eSIM die Funktionen der „echten“ Karte, bei mehr Komfort. Die eSIM-Technologie funktioniert nicht nur bei Smartphones sondern auch bei Smartwatches, Autos und anderen Gadgets.

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