E-Bike-Wartung: Die 5 besten Tipps

Ein modernes E-Bike bietet viele Vorteile gegenüber einem „herkömmlichen“ Drahtesel. Allerdings muss man auch bei der Wartung und Pflege einige Aspekte beachten. Mit den folgenden Tipps bleibt das elektrisch angetriebene Bike in Topform.

E-Bike Wartung: Die 5 besten Tipps.
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1. Akku optimal laden

Bei der Verwendung eines E-Bike-Akkus gelten die gleichen Grundregeln wie bei den Batterien, wie sie in Smartphones, Tablets oder Laptops verbaut sind: Der Energiespeicher sollte nach Möglichkeit nie komplett entladen werden. Optimal auf die Lebensdauer des Akkus wirkt es sich aus, wenn er möglichst permanent im Bereich zwischen 20 und 80 Prozent der maximalen Kapazität verwendet wird. Passiert es doch einmal, dass der Akku vollständig entladen wird, muss er unbedingt möglichst schnell wieder geladen werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Die besten Tipps für die perfekte Pflege des E-Bikes.
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2. Kälte vermeiden

Batterien mögen keine Kälte. Aus diesem Grund sollte der Akku des E-Bikes im Winter oder während der Übergangszeit möglichst in einem beheizten Raum aufbewahrt werden – unbedingt jedoch bei Plustemperaturen. Ist es in der Garage zu kalt, sollte man sich deshalb nicht davor scheuen, den Akku mit in die Wohnung zu nehmen. Ebenfalls wichtig: Ist der Akku doch einmal so richtig kalt geworden, unbedingt vor dem Laden aufwärmen lassen und niemals bei Temperaturen unter Null anstecken.

3. Sauberkeit

Wie bei herkömmlichen Fahrrädern verlängert sich auch die Lebenszeit von E-Bikes, wenn sie regelmäßig und ordnungsgemäß gepflegt werden. Dazu gehört, es sauber zu halten. Ein sauberes E-Bike sieht nicht nur schöner aus, es erhöht sich damit die Wahrscheinlichkeit, pannenfrei viele Jahre damit unterwegs zu sein. Der Hintergrund: Ein Zuviel an Straßendreck hindert das Wasser daran, möglichst schnell und folgenlos abzurinnen. Das erhöht das Risiko von Rost. Vor allem in den meist matschigen Jahreszeiten Frühling und Herbst lohnt es sich deshalb, das E-Bike regelmäßig mit Seifenwasser zu reinigen.

Wie auch bei herkömmlichen Fahrrädern verlängert sich auch die Lebenszeit von E-Bikes, wenn sie regelmäßig und ordnungsgemäß gepflegt werden.
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4. Reifen und Schrauben kontrollieren

Der feste Sitz aller Schrauben sollte beim E-Bike in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden – vor allem, wenn das strombetriebene Fahrrad intensiv genutzt wird. Auch die Reifen benötigen ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit. Der Reifendruck sollte stets im empfohlenen Bereich liegen. Denn zu wenig Luft erhöht nicht nur den Verschleiß des Gummis, auch der Rollwiderstand steigt, was wiederum die Reichweite des Akkus reduziert.

5. Regelmäßiges Service

Zugegeben: Die Wartung eines herkömmlichen Fahrrads ist keine „Rocket Science“ und lässt sich mit etwas Erfahrung meist problemlos selbst erledigen. Bei einem E-Bike zahlt es sich aber langfristig aus, einen Fachmann zu konsultieren. Damit lässt sich vermeiden, dass der E-Motor beschädigt wird oder der Akku vorzeitig an Leistung verliert. 

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