Hier dürfen Sie mit dem E-Balancer fahren

Wer mit dem E-Balancer unterwegs ist, muss sich – wie jeder andere Verkehrsteilnehmer – an Regeln und Gesetze halten. Darauf sollten E-Balance-Board-Fahrer achten.

Verkehrsregeln für den E-Balancer.
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Die Rechtslage kurz erklärt

Die aktuelle österreichische Rechtslage (März 2020) klassifiziert E-Balancer (auch Monorovers oder Oxboards genannt) als „elektrisch angetriebene, vorwiegend zur Verwendung außerhalb der Fahrbahn bestimmte Kleinfahrzeuge“. Somit gelten für diese Fortbewegungsmittel die gleichen Bestimmungen wie für Skateboards. Skater wissen also, wo sie damit fahren dürfen und wo nicht, für alle anderen gibt hier eine praktische Aufstellung.

Es gelten die gleichen Regeln wie für Skateboards.
Foto: Marija Jovovic/iStock

Hier dürfen Sie fahren

E-Balancer dürfen in Schrittgeschwindigkeit auf Gehwegen, Gehsteigen, Wohn- und Spielstraßen genutzt werden. Dabei muss aber darauf geachtet werden, dass weder der Verkehr auf der Fahrbahn noch Fußgänger gefährdet oder behindert werden. Radfahranlagen oder die Fahrbahn selbst sind für diese Fahrzeugtypen tabu. Das Nutzen des Hoverboards in Parks oder Parkanlagen ist hingegen erlaubt. Für Kinder gilt, dass sie das Hoverboard nur allein und unbeaufsichtigt nützen dürfen, wenn sie über einen Radfahrausweis verfügen. Je nachdem, wie breit das E-Balancer-Board ist, kann es sein, dass die Nutzung auf Gehsteigen und Gehwegen als beeinträchtigend angesehen wird, womit das Befahren dieser unzulässig wird.

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