Gadgets für ein sicheres Smart Home

Wer sein intelligentes Zuhause absichern möchte, sollte auf diese drei Devices nicht verzichten: Überwachungskamera, Alarmsirene und intelligente Steuerung von Licht und Rollläden.

Eine smarte Alarmsirene macht auf Einbrüche aufmerksam.
Foto: devolo

Alarmanlage

Langfinger scheuen Licht und Lärm: Ein smartes Gerät – wie z.B. die „devolo Home Control Alarmsirene“ – sorgt für Aufmerksamkeit, sollten sich Unbekannte dem Haus zu sehr nähern. Ausgelöst wird der Alarm entweder durch den Bewegungsmelder, Tür- oder Fenster-Kontakt – ebenfalls von devolo.

Bewegungsmelder von devolo
Bewegungsmelder – Foto: devolo

Wurde die Alarmsirene aktiviert, schickt sie über die korrespondierende App eine Warnung auf das Smartphone oder Tablet. Zusätzlich vertreibt ein ohrenbetäubend lauter Ton (110 dB) die Eindringlinge. Plus: Das Device besitzt sogar einen Sabotagealarm und warnt, wenn Unbefugte versuchen, es zu knacken.

Auch die „Netatmo Alarmsirene“ stößt in eine ähnliche Kerbe: Sie sorgt ebenfalls mit einem 110-dB-Ton für Sicherheit und verschickt Echtzeit-Benachrichtigungen für vorher definierte Ereignisse. Auf Wunsch wird auch ein Video des Vorfalls auf das Smartphone geliefert – von dort kann der Alarm jederzeit und von überall scharf gestellt oder auch deaktiviert werden.

Kamera

Wer auf Gefahren frühestmöglich aufmerksam gemacht wird, kann sich gegen Einbrecher und Co. effektiv zur Wehr setzen: Eine Kamera fängt jeden ein, der sich der Haustür nähert und hilft, Befugte und Unbekannte schnell zu unterscheiden. 

Mit Sicherheitskameras lassen sich alle Personen erfassen, die sich z.B. der Haustür nähern.
Foto: Netgear HBI/Flickr/Alle Rechte vorbehalten

Am Sektor der Überwachungskameras gibt es mittlerweile sehr viele solide Modelle, wie u.a. jene von Netatmo, Withings oder Netgear. Manche der Modelle beherrschen „Geofencing“, bei dem per GPS eine unsichtbare Grenze um das Haus gezogen wird: Eindringlinge lösen Alarm – und eine Meldung am Smartphone – aus. Die Daten dieses Ereignisses werden meist in die Cloud gespeichert, können per App aber auch live mitverfolgt werden.

Praktisch bei Sicherheitskameras ist die Gesichtserkennung, wie sie z.B. die „Netatmo Welcome“ beherrscht. Auf einen „Blick“ bewertet die Kamera, ob die vor ihr stehende Person ein Fremder ist oder zur Familie gehört – und schlägt gegebenenfalls Alarm.

Im Eingangsbereich

Das Unternehmen Ring bietet eine ganze Reihe an Produkten, um Ihren Eingangsbereich abzusichern: Türklingeln, hochmoderne Kameras mit Flutlicht und Alarmfunktion und nahtlose Integration in Ihr Smarthome-System bzw. einfache Bedienung über Ihr Smartphone. Nuki bietet zudem smarte Türschlösser an, mit denen Sie besser nachvollziehen und bestimmen können, wer Ihr Haus betritt bzw. betreten darf. Als Schlüssel dient in diesem Fall ihr eigenes Smartphone.

Das Smart Lock von Nuki.
Foto: Nuki

Intelligente Steuerung

Nichts sagt so sehr „Ich bin unbewohnt“ wie ständige Dunkelheit und andauernd heruntergelassene Jalousien. Smarte Systeme aktivieren Lampen und Rollläden zu vorher definierten Zeiten – oder sogar händisch per App. Einbrechern wird so das Handwerk zusätzlich erschwert, weil sie nie sicher sein können, ob die Bewohner nicht doch daheim sind. Über die dazugehörige App können einzelne Ereignisse gesteuert werden (z.B. das Licht in einem Zimmer ausschalten) oder es wird das gesamte Haus in einen Tag- oder Nachtmodus versetzt.

Gadgets / Indoor