Doom Eternal - Die Hölle bricht los

Doppelt so viele Dämonentypen wie im letzten Teil machen Spielern von „DOOM Eternal“ das Leben schwer. Als Doom Slayer zieht man in die brutale Schlacht und nutzt dabei ganz neue Features.

Doom Eternal - Die Hölle bricht los
Bild: Bethesda

Doom Slayer kehrt zurück

Seit über 25 Jahren macht der namenlose, von ­vielen Spielern schlicht als „Doom Slayer“ bezeichnete Held den ­Dämonen im wahrsten Sinne die Hölle heiß. Mit „DOOM Eternal“ erscheint nun der bereits fünfte Teil der Serie, der nahtlos an den Vorgänger aus dem Jahr 2016 anknüpft. Im Unterschied zu „DOOM“ spielt die Geschichte jedoch nicht auf dem Mars, sondern auf der Erde und anderen Himmelskörpern wie dem Mars-Mond Phobos – und dort geht es ganz schön brutal zu.

„DOOM Eternal“ bietet gleich doppelt so viele Dämonentypen wie der letzte Teil. Diese werden dank der neuen „id Tech 7“-Engine nicht nur besser aussehen, sondern können auch schrittweise zerstört werden – der Grafik­motor erkennt, welcher Körperteil eines Gegners beschossen wird, und setzt das Ergebnis eindrucksvoll um. Spieler können dieses neue Feature im Kampf nutzen, um Schwachpunkte der Feinde gezielt anzugreifen.

Gemetzel

Serientypisch gestalten sich die Schlachten schnell, abwechslungsreich und brutal. Sterben muss man im Spielverlauf wohl ziemlich oft, die Lernkurve zeigt aber steil nach oben. Spieler müssen die Umgebung ausnutzen, die richtigen Attacken einsetzen und immer ein Auge auf Rüstungs-, Lebens- und Munitionsanzeige haben. Um diese wieder aufzu­füllen, müssen spezielle Angriffe eingesetzt werden. „Glory Kills“ bescheren dem Doom Slayer zusätzliche Lebenspunkte, Angriffe mit der Kettensäge füllen die ­Munition wieder auf und werden Feinde in Brand gesetzt, lassen diese Rüstungspakete fallen.

Hin und wieder stolpert man über ein Extra­leben, das den Spieler im Falle des Ablebens sofort zurück in den Kampf schickt. Damit man in den schnellen Gefechten nicht den Überblick verliert, sollte man sich immer gut umsehen. Dank Doppel­sprung mit anschließendem Dash kann man sich ziemlich weit nach vorne bewegen – auch wenn Vorsprünge zu groß wirken. An bestimmten Wänden hält sich der Held außerdem fest und klettert auf Wunsch nach oben. 

Der Kampf gegen die Dämonen verläuft ziemlich brutal und erbarmungslos.
Bild: Bethesda

Kampfbereit

Charakter und Waffen lassen sich durch Mods aufwerten, die man im Lauf des Spiels findet. So schaltet man beispielsweise einen Greifhaken für die Schrottflinte frei, mit dem man sich an Gegner heranziehen kann. Nur wer alle ­Fähigkeiten und Attacken gezielt einsetzt, schafft es am Ende, die Dämonen endgültig in die Flucht zu schlagen.

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