Diese Sensoren stecken in einem Wearable

Distanz, Puls, Fortschritt, Schlafqualität: Wir zeigen, mit welchen Sensoren Fitnesstracker, Smartwatch & Co. diese Werte erzeugen – und wie sie funktionieren.

Werte mit Wearables messen.
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So wird gemessen

In jedem Wearable stecken verschiedene Messer, Sensoren und Empfänger, die unterschiedliche Werte ermitteln. Zusammen liefern sie Aufschluss über Trainingsfortschritt, Kalorienverbrauch und Gewohnheiten. Wir erklären, welche Sensoren es gibt und was sie können.

1. Bewegungsmesser

Es gibt zwei Sensoren, die Aktivität messen: Beschleunigungs- und Gyroskop-Sensoren. Erstere tracken die lineare Beschleunigung im dreidimensionalen Raum (sogenannte 3-Achsen-Beschleunigungssensoren). Zweitere erfassen Drehbewegungen und dienen dazu, die generelle Intensität einer Übung zu erkennen.

Smartwatch
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2. GNSS-Empfänger

Die Abkürzung GNSS steht für „Global Navigation Satellite Systems“ und ist die Bezeichnung für globale Positionsbestimmungssysteme. GPS („Global Positioning System“) ist mittlerweile ein Standard-Empfänger, der in vielen Trackern eingebaut ist. Besonders Outdoor- und Multisportuhren setzen auf eine Kombination aus GPS und GLONASS („Global Navigation Satellite System“) bzw. Galileo, denn durch die Nutzung von zwei Systemen ist die Positionierungsgenauigkeit auch in abgelegenen Gebieten weit besser.

3. Höhenmesser

Stufensteigen oder Höhenmeter beim Wandern: Höhenmesser (auch Barometer genannt) erfassen die Veränderung im Luftdruck, um z. B. zu erkennen, wie viele Stockwerke zurückgelegt wurden.

Smartwatches checken
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4. Herzfrequenzmesser

Pulsmesser oder optische Herzfrequenzmesser (HR) sind an den zwei oder mehr LED-Lampen sowie einem optischen Sensor auf der Innenseite des Gehäuses erkennbar. Das ausgegebene Licht durchdringt die Haut am Handgelenk und wird – je nach Herzschlag – reflektiert oder absorbiert.

Manche Smartwatches können dank mehrerer Elektroden auf der Unterseite und seitlich am Gehäuse auch Elektrokardiodiagramme (EKGs) erstellen. Es ist kein Ersatz für ein ärztliches, echtes EKG, kann aber einige Indikatoren für Herzerkrankungen feststellen.

5. Sp02

Mit der Pulsoximetrie wird die Sauerstoffsättigung des Bluts (Sp02) gemessen bzw. geschätzt. Das geschieht mithilfe einer roten sowie einer infraroten LED und der Reflexion des von ihnen ausgesandten Lichts. Im Krankenhaus wird das mit einer Fingerklemme gemacht, bei einem Tracker sind die Sensoren meist auf dem Gehäuseboden angebracht.

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