Diese Apps leeren den Handy-Akku

Sie sind wahre Wunderwerke der Technik, werden stetig leistungsfähiger und langlebiger – und dennoch scheinen sich Smartphone-Akkus wie von Geisterhand zu entleeren. Schuld daran sind die immer aufwändigeren Apps.

Diese Apps leeren den Handy-Akku
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Die Akkulaufzeit eines Smartphones hängt von zahlreichen Faktoren ab. Primär von der Leistungsfähigkeit des Akkus selbst, die in Milliamperestunden (mAh) gemessen und angegeben wird. Wie stark ein Akku tatsächlich ist, unterscheidet sich demnach von Modell zu Modell. Auch die Aufladegewohnheiten des Nutzers haben einen großen Einfluss darauf, wie lange das Gerät verwendet werden kann. Entscheidend sind auch bestimmte Einstellungen, etwa, ob Bluetooth und GPS aktiviert sind oder wie hell der Bildschirm sein soll.

Die folgenden Smartphone-Apps benötigen am meisten Energie.
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Stromfresser

Unabhängig von all diesen Faktoren sind es aber vor allem die Apps, die jeden Akku über kurz oder lang in die Knie zwingen. Bei Samsung-Geräten etwa zählen kurioserweise ausgerechnet jene Apps zu den größten Akku-Fressern, die beim Kauf des Geräts bereits vorinstalliert sind, wie „Samsung Link“, „Security Policy Update“, „Beaming Service“ und „ChatOn“. Die gute Nachricht: Mit Ausnahme des „Security Policy Update“ können alle Anwendungen deinstalliert werden.

Die Akkulaufzeit eines Smartphones hängt von zahlreichen Faktoren ab
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Facebook & Co.

Schwieriger wird es schon bei den anderen Apps, die auch auf Apples iPhone beliebt sind: „Google Maps“, „Facebook“ und „WhatsApp“ dominieren nicht nur seit Jahren die Download-Charts, sondern rangieren auch in Sachen Akku-Verbrauch im absoluten Spitzenfeld. Auf diese beliebten Apps zugunsten einer längeren Akku-Laufzeit zu verzichten, ist nur für wenige User eine Option.

Im Browser öffnen

Immerhin: Ein paar kleine Tricks können helfen, das eine oder andere Prozent einzusparen. Bei Google Maps (bzw. dem Apple-eigenen Pendant „Karten“-App) lässt sich der Akku durch das Deaktivieren der Standortbestimmung massiv entlasten. Auch bei Facebook kann man Strom sparen: Im Internet-Browser anstatt über die App gestartet, bietet das soziale Netzwerk fast alle Funktionen, spart jedoch eine Menge Energie.

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