Die wichtigsten VR-Begriffe

Eines ist klar: Die Zukunft gehört der virtuellen Realität. Wer beim heißesten Technik-Trend mitreden möchte, sollte die folgenden Begriffe aus dem Effeff beherrschen.

Die wichtigsten VR-Begriffe
Foto: Content Creation GmbH

VR-Brillen von „Oculus“ oder von „HTC“ sind derzeit der letzte Schrei. Die wichtigsten Vokabel rund ums Thema VR gibt es hier im Überblick.

Avatar:

Bei einem Avatar handelt es sich um eine künstlich geschaffene Figur, mit der man sich durch die virtuelle Realität bewegen kann.

HMD:

HMD ist die Abkürzung für „Head Mounted Display“. Damit kann eine Videobrille ebenso gemeint sein wie ein VR-Headset.

Gyro-Sensoren:

Diese Sensoren sind in elektronischen Geräten wie Smartphones und VR-Brillen verbaut und dienen dazu, Bewegung und Beschleunigung sowie die Lage und Orientierung im Raum zu messen. In VR-Headsets werden Gyro-Sensoren dafür eingesetzt, die Bewegungen des Kopfes in die virtuelle Realität zu übertragen.

Alle wichtigen Begriffe rund um das Thema virtuelle Realität im Überblick.
Foto: mikkelwilliam/iStock

Head Tracking:

Darunter versteht man die möglichst verzögerungsfreie Aufzeichnung und Umsetzung der Position der VR-Brille (und damit des Blickwinkels des Benutzers) von der realen Welt in die VR.

Latenz:

Die Latenz oder Latency ist die Verzögerung zwischen Bewegungen des Benutzers und der jeweiligen VR-Aktion. Übersteigt die Latenz mehrere Millisekunden, wird die Illusion gestört, und dem Benutzer wird übel.

Motion Sickness:

Die durch Latenz ausgelöste Übelkeit wird im Zusammenhang mit VR-Headsets auch Motion Sickness genannt.

Haptik-Funktionen:

Durch spezielle Hilfsmittel, etwa den „Oculus Touch Controllern“, ist es möglich, dem Nutzer in der realen Welt spüren zu lassen, wenn er in der virtuellen Realität nach etwas greift.

Immersion:

Das Eintauchen eines Menschen in eine von Computern generierte Welt wird als Immersion bezeichnet.

Das „Field of View“ ist von Brille zu Brille unterschiedlich.
Foto: Content Creation GmbH

Wiederholrate:

Die Anzahl der Bilder pro Sekunde, die eine VR-Brille anzeigt – auch Bildwiederholrate genannt. Je höher dieser Wert, desto besser. Um das menschliche Auge und das Gehirn erfolgreich zu täuschen und somit die gewünschte Illusion zu erzeugen, sollte ein VR-Headset auch bei schnellen Bewegungen in komplexen VR-Umgebungen mindestens 75 Bilder pro Sekunde und Auge darstellen können.

Field of View:

Der mögliche Blickwinkel des Benutzers beim Verwenden der VR-Brille.

360-Grad-Audio:

Zur perfekten VR-Illusion gehört auch die direktionale Audiosimulation. Dabei werden Töne und Geräusche über Kopfhörer so eingespielt, dass sie aus – zur VR-Welt passenden – Richtungen kommen.

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