28.03.2017 von: Saturn Tech News Redaktion
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Die wichtigsten VR-Begriffe

Eines ist klar: Die Zukunft gehört der virtuellen Realität. Wer beim heißesten Technik-Trend mitreden möchte, sollte die folgenden Begriffe aus dem Effeff beherrschen.

VR-Brillen wie die „Oculus Rift“, die „Samsung Gear VR“ oder die „HTC Vive“ sind derzeit der letzte Schrei. Die wichtigsten Vokabel rund ums Thema VR gibt es hier im Überblick.

Avatar:

Bei einem Avatar handelt es sich um eine künstlich geschaffene Figur, mit der man sich durch die virtuelle Realität bewegen kann.

HMD:

HMD ist die Abkürzung für „Head Mounted Display“. Damit kann eine Videobrille ebenso gemeint sein wie ein VR-Headset.

Gyro-Sensoren:

Diese Sensoren sind in elektronischen Geräten wie Smartphones und VR-Brillen verbaut und dienen dazu, Bewegung und Beschleunigung sowie die Lage und Orientierung im Raum zu messen. In VR-Headsets werden Gyro-Sensoren dafür eingesetzt, die Bewegungen des Kopfes in die virtuelle Realität zu übertragen.

Alle wichtigen Begriffe rund um das Thema virtuelle Realität im Überblick.
Foto: mikkelwilliam/iStock

Head Tracking:

Darunter versteht man die möglichst verzögerungsfreie Aufzeichnung und Umsetzung der Position der VR-Brille (und damit des Blickwinkels des Benutzers) von der realen Welt in die VR.

Latenz:

Die Latenz oder Latency ist die Verzögerung zwischen Bewegungen des Benutzers und der jeweiligen VR-Aktion. Übersteigt die Latenz mehrere Millisekunden, wird die Illusion gestört, und dem Benutzer wird übel.

Motion Sickness:

Die durch Latenz ausgelöste Übelkeit wird im Zusammenhang mit VR-Headsets auch Motion Sickness genannt.

Haptik-Funktionen:

Durch spezielle Hilfsmittel, etwa den „Oculus Touch Controllern“, ist es möglich, dem Nutzer in der realen Welt spüren zu lassen, wenn er in der virtuellen Realität nach etwas greift.

Immersion:

Das Eintauchen eines Menschen in eine von Computern generierte Welt wird als Immersion bezeichnet.

Das „Field of View“ ist von Brille zu Brille unterschiedlich.
Foto: Content Creation GmbH

Wiederholrate:

Die Anzahl der Bilder pro Sekunde, die eine VR-Brille anzeigt – auch Bildwiederholrate genannt. Je höher dieser Wert, desto besser. Um das menschliche Auge und das Gehirn erfolgreich zu täuschen und somit die gewünschte Illusion zu erzeugen, sollte ein VR-Headset auch bei schnellen Bewegungen in komplexen VR-Umgebungen mindestens 75 Bilder pro Sekunde und Auge darstellen können.

Field of View:

Der mögliche Blickwinkel des Benutzers beim Verwenden der VR-Brille.

360-Grad-Audio:

Zur perfekten VR-Illusion gehört auch die direktionale Audiosimulation. Dabei werden Töne und Geräusche über Kopfhörer so eingespielt, dass sie aus – zur VR-Welt passenden – Richtungen kommen.