Fernseh-Mythen: Die 5 größten TV-Irrtümer

Zu weit weg, zu nahe dran, zu hell oder einfach nur im Weg — bei der Positionierung eines Fernsehers kann man vermeintlich viel verbocken. Die Wahrheit: Bei modernen TV-Geräten kann man gar nicht mehr viel falsch machen. Es folgen fünf besonders oft verbreiteten, veralteten TV-Weisheiten, die Samsung bereits wiederlegt hat.

Fernseh-Mythen: Die 5 größten TV-Irrtümer
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Der perfekte Abstand

Selbst im Zeitalter hochauflösender Fernseher mit vierfacher HD-Qualität und HDR-Kontrasten hält sich eine Faustregel besonders hartnäckig: „Der Sitzabstand sollte etwa das dreifache der Bildschirmdiagonalen betragen." Für ältere Geräte mag das durchaus zutreffen. Moderne UHD TVs hingegen bieten eine derart gute Bildqualität, dass der Abstand relativ gleichgültig ist, wie Samsung in einem Artikel erklärt. Man kann also so nahe am Fernseher sitzen, wie man möchte. Die neue Regel lautet: Die Distanz zum TV sollte nicht viel größer sein als dessen Bildschirmdiagonale.

Die fünf größten TV-Mythen können widerlegt werden.
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Guten Sound gibt es nur mit viel Hardware

Wer echte Heimkino-Atmosphäre in den eigenen vier Wänden erleben möchte, kam lange Zeit um bis zu acht Lautsprecher, großen Subwoofer und meterweise Kabel nicht herum. Diese Zeiten sind Gott sei Dank ebenso vorbei. Denn moderne Soundbars nehmen wenig Platz in Anspruch und machen dank kompakter 7.1-Technik unzählige Lautsprecher und den dazugehörigen Kabelsalat überflüssig.

Vorhänge zu

Tagsüber an einem sonnigen Tag fernsehen, das war lange Zeit nicht wirklich lustig. Stand der Fernseher zu nahe an einem Fenster oder hatte man eine Lichtquelle im Rücken, sah man anstelle des Lieblingsfilms oft nur Reflexionen. Die gute Nachrichten: moderne OLED- bzw. QLED-Fernseher bieten Spitzenhelligkeiten von bis zu 2.000 Nits. Dadurch ist es nicht mehr notwendig, in völliger Dunkelheit zu sitzen, um in den Genuss bestmöglicher Farben und Kontraste zu kommen.

Ein TV als „großes, schwarzes Loch“ an der Wand muss allerdings nicht sein.
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Der Fernseher als schwarzes Loch

Nicht selten richtet sich die Wohnzimmer-Einrichtung ausschließlich nach dem Fernseher. Oft lassen die räumlichen Gegebenheiten auch keine Möglichkeiten, das Wunschgerät optimal zu platzieren. Ein TV als „großes, schwarzes Loch“ an der Wand muss allerdings nicht sein: Schließlich bietet das Design neuer Fernseher viele Möglichkeiten, das Gerät ins Raumdesign zu integrieren. Coole Standfüße, clevere Kabelführungen sowie attraktive Rückseiten machen den Fernseher nicht selten sogar zu einem stylischen Raumtrenner.

Moderne Soundbars nehmen wenig Platz in Anspruch und machen dank kompakter 7.1-Technik unzählige Lautsprecher und den dazugehörigen Kabelsalat überflüssig.
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Der Fernseher als Stromfresser

In Sachen Stromverbrauch haben vor allem große Fernseher ein schlechtes Image. Zu Unrecht, zumindest was moderne Geräte angeht: So benötigt ein 65 Zoll großes TV-Gerät aufs Jahr gerechnet gerade einmal 20 kWh mehr als ein 55-Zöller — das macht einen Unterschied von rund 5,80 Euro (bei einem Preis von durchschnittlich 29,16 Cent pro Kilowattstunde). Auch der Standby-Verbrauch konnte in den letzten Jahren nochmals massiv reduziert werden. Dieser beträgt heute im Schnitt nur noch ein Zwanzigstel des Wertes von vor zehn Jahren, das sind etwa 0,3 Watt.

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