Die besten Alternativen zur Google-Suche

Wie wäre es mit dem neuen Lifestyle-Trend „Google-Fasten“? In unserem Alltag kommen wir mittlerweile fast nicht mehr ohne den Suchmaschinen-Giganten aus. Ob am Handy, auf der Smartwatch, im Auto und – last, but not least – bei der Suche im Internet-Browser. Doch wer will, findet recht gute Alternativen zum pausenlosen Googeln.

Die besten Alternativen zur Google-Suche
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Rund 73 Prozent aller weltweit durchgeführten Suchanfragen gehen über Google. Eine Überraschung? Eher nicht – in Europa liegt der Marktanteil sogar bei über 90 Prozent. Jeden Tag werden über die meistbesuchte Webseite der Welt mehr als drei Milliarden Suchabfragen in insgesamt 173 Sprachen durchgeführt.

Google ist überall
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Google ist überall

Doch damit nicht genug. Wenn man sich in Erinnerung ruft, dass das Unternehmen nicht nur die Suchmaschine, sondern auch die weltweit größte Videoplattform YouTube, den E-Mail-Dienst Gmail sowie die täglich millionenfach genutzten Dienste wie Google Maps, Google Earth und Google Calendar betreibt, wird einem die Macht des Konzerns aus Mountain View erst so richtig bewusst. Last, but not least, läuft auf der Mehrheit alle mobilen Geräte weltweit das Betriebssystem Android – ebenfalls eine Entwicklung der Google Inc. Die gute Nachricht: Es gibt dennoch Alternativen. Wer will, kann aus einer ganzen Reihe hochspezialisierter Suchdienste auswählen.

Für mehr Privatsphäre: DuckDuckGo

Wer sich daran stört, dass Google praktisch alles über das eigene Surfverhalten – und damit über einen Großteil der Interessen und Vorlieben weiß – der sollte einmal einen Blick auf die Suchmaschine „DuckDuckGo“ werfen. Die preist sich selbst als den derzeit einzigen, ernstzunehmenden Suchdienst an, der nicht zu Werbezwecken auf die privaten Daten seiner User zurückgreift.

Für mehr Privatsphäre: DuckDuckGo
Foto: Screenshot DuckDuckGo

Für spezifische Fragen: Wolfram Alpha

Zugegeben, der Suchalgorithmus von Google ist gut. Sehr gut sogar. Doch wer ganz spezielle oder wissenschaftliche Informationen braucht, ist bei Wolfram Alpha besser aufgehoben. Dabei handelt es sich nicht um eine „einfache“ Suchmaschine, sondern um den ersten semantischen Online-Suchdienst überhaupt. Das heißt nichts anderes, als dass Wolfram Alpha nicht nur simple Suchergebnisse liefert, sondern darauf spezialisiert ist, komplexe Fragen möglichst korrekt zu beantworten. Doch Achtung: Das Fragenstellen kann süchtig machen.

Für spezifische Fragen: Wolfram Alpha
Foto: Screenshot Wolfram Alpha

Fürs „Dark Web“: „Torch“

Unter „Dark Web“ oder „Deep Web“ versteht man jene Teile des Internets, die einerseits nicht ohne weiteres für jeden zugänglich sind, und die andererseits nicht von kommerziellen Suchmaschinen „gecrawlt“, also durchsucht und damit indexiert werden können. Zum sicheren Surfen wird dabei meist das „Tor“-Netzwerk verwendet, das die Verbindungsdaten anonymisiert.  So groß die Faszination für diese dunklen Flecken im WWW auch sein mag, ist dennoch Vorsicht geboten: Nicht alles, was man dort findet, ist auch legal. Doch das gilt mit Abstrichen natürlich auch fürs „normale“ Internet.  Andererseits ist das „Dark Web“ auch Tummelplatz für Weltverbesserer und andere Idealisten, die geschützt von den großen Konzernen ihre Ziel verfolgen. Die Suchmaschine „Torch“ hat sich auf versteckte Webseiten mit der .onion-Endung spezialisiert – ist jedoch wie diese nur über einen speziellen Tor-Browser erreichbar.

Fürs „Dark Web“: „Torch“
Foto: Screenshot Torch

Für Videos: Bing

Zugegeben: Als der programmatische Hauptkonkurrent zu Google ist die Suchmaschine „Bing“ von Microsoft nicht gerade dazu prädestiniert, einem datensammelnden Global Player aus dem Weg zu gehen. Vielmehr tauscht man nur ein Übel gegen das andere. Dennoch: Die Microsoft-Suche hat auch ihr Gutes. So liefert „Bing“ beispielsweise in der Kategorie „Videos“ teils genauere und bessere Resultate.

Für Videos: Bing
Foto: Screenshot Bing
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