Das verrät ein SpO2-Sensor

Fitnesstracker helfen ihren Trägern dabei, den eigenen Körper besser kennenzulernen. Ein detaillierter Einblick in persönliche Gesundheitsdaten ermöglicht es, die eigene Fitness kontinuierlich zu verbessern. In diesem Beitrag verraten wir, was der SpO2-Sensor dabei für eine Rolle spielt.

Ein Fitness-Tracker hilft seinem Träger dabei, den eigenen Körper besser kennenzulernen.
Foto: milanvirijevic/iStock

Sauerstoffsättigung

Der Begriff SpO2 steht im Allgemeinen für die pulsoxymetrische, also nicht invasiv gemessene Sauerstoffsättigung im Blut. Im Normalfall liegt der Sauerstoffanteil im Blut zwischen 93% und 99%. Prinzipiell ist für eine genaue Bestimmung dieses Wertes eine Blutabnahme erforderlich. Die so genannte Pulsoxymetrie kann diesen Wert jedoch von außen messen.

Dazu wird der Zustand ausgenutzt, dass sauerstoffreiches Blut hellrot leuchtet und sauerstoffarmes Blut wesentlich dunkler erscheint. Schickt der Sensor einen Lichtstrahl durch die Haut, werden je nach Sauerstoffsättigung andere Frequenzen des Lichts absorbiert bzw. reflektiert. Aufgrund des wieder beim Sensor eintreffenden Lichtes kann geschätzt werden, wie viel Sauerstoff sich im Blut befindet.

Ein Fitness-Tracker hilft seinem Träger dabei, den eigenen Körper besser kennenzulernen.
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Kein Grund zur Sorge

Eine Sauerstoffunterversorgung ist prinzipiell noch kein Anzeichen für ein gesundheitliches Problem. Bei der Messung muss man vor allem berücksichtigen, dass es sich lediglich um einen Schätzwert handelt. Er soll jedoch Auskunft über ein mögliches Gesundheitsproblem geben und auf Krankheiten wie Schlafapnoe hinweisen können. 

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