05.02.2018 von: Saturn Tech News Redaktion
Gadgets / Future

Der nächste VR-Trend: Inside-Out Tracking

Eine neue Technologie, die im Rahmen der CES 2018 vorgestellt wurde, macht VR-Headsets praktischer und einfacher nutzbar.

Viel komfortabler

„Inside-Out Tracking“ nennt sich der Trend, der die VR-Produkte auf der CES (Consumer Electronics Show) dominierte. VR steht für Virtual Reality, also die simulierte Wirklichkeit. Beim „Inside-Out Tracking“ sind VR-Headsets mit Kameras ausgestattet, die den Raum um den Nutzer herum erkennen können. Aktuell werden VR-Brillen größtenteils von außen getrackt, d. h. Markierungen am Benutzer werden aus einer Entfernung aufgenommen. In den meisten Fällen müssen ein oder mehrere Tracker im Raum, in dem man VR erleben will, aufgestellt werden. Diese Sensoren bestimmen dann die Position des Headsets – und damit Ihre Position im echten und virtuellen Raum. Mit dieser neuen Technologie sollen diese Tracker wegfallen und die Headsets somit mobiler werden.

Auf sich selbst gestellt

Gemeinsam mit dem „Inside-Out Tracking“ kommen Stand-Alone-Headsets in Mode. In diesen Devices ist die für VR benötigte Hardware direkt im Device verbaut. Ein oder mehrere Kabel als Verbindung zu einem Computer fallen damit weg. Wenn sich „Inside-Out Tracking und kabellose Headsets kombinieren lassen, steht uns bald ein völlig neues VR-Erlebnis bevor. Dank wegfallender Kabel kann man sich freier im Raum bewegen, und das „Inside-Out Tracking“ erlaubt es dem Nutzer, das Headset überall verwenden zu können. So wird aus dem VR-Gerät, das aktuell an einen PC gebunden ist, eine Art Handheld-Device. Das „Mirage Solo“, das von Lenovo vorgestellt wurde, ist ein gutes Beispiel für ein autarkes Headset.

Vielseitig anwendbar

Die VR-Revolutionen begünstigen nicht nur Gamer. Auch Branchen, die aktuell intensiv mit VR-Technologien experimentieren – zum Beispiel die Immobilien-Branche – werden von der erhöhten Flexibilität profitieren. Mit VR-Brillen können z. B. im Luxussegment Villen virtuell begangen werden, ohne physisch zum Ort der Besichtigung anreisen zu müssen.