Der fliegende Bonsai

Wer auf der Suche nach wirklich außergewöhnlichen Accessoires ist, wird den fliegenden Bonsai lieben. Zwei Magnete machen aus einem einfachen Miniatur-Baum einen echten Hingucker.

Der fliegende Bonsai
Foto: Hoshinchu

Während sich Start-ups in aller Welt an die Lösung mehr oder weniger drängender Probleme machen, setzt man im fernen Japan offensichtlich andere Prioritäten: Das Unternehmen „Hoshinchu“ geht auf Kickstarter auf Kapitalsuche für einen schwebenden Bonsai.

Magnete statt Zauberei

Klingt verrückt, ist aber tatsächlich ernst gemeint. Dafür wurden zunächst die traditionellen Elemente eines Bonsai, also die Schale „bon“ und die Pflanze „sai“, voneinander getrennt. In der Folge planten die Entwickler einen Miniatur-Baum in einem kleinen Behälter aus Lavagestein. Darin und in dem dazugehörigen Blumentopf befinden sich zwei Magnete, die einander abstoßen. Mittels einer einfachen Batterie werden die Magneten aktiviert, der Bonsai fängt wie von Zauberhand an zu schweben und sich um die eigene Achse zu drehen. Natürlich funktioniert der Trick auch mit anderen Pflanzen. Das Gewicht darf allerdings 300 Gram nicht überschreiten.

Ab August in Japan erhältlich

Entsprechend dem spirituellen Hintergrund der Bonsai-Tradition nennen die Erfinder den fliegenden Bonsai „Little Star“ – in Anlehnung an Sternschnuppen, bei deren Anblick Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Die Kickstarter-Kampagne war übrigens so erfolgreich, dass „Little Star“ bereits im August erhältlich sein soll – zunächst allerdings nur in Japan.

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