Bestandteile von Speicherkarten

Speicherkarten speichern Fotos, Videos und Daten aller Art – dafür sorgen als wesentliche Komponenten der Controller und der Flash-Speicher. Lesen Sie hier, welche Unterschiede es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Aus welchen Komponenten besteht eine Speicherkarte? Wesentlich sind der Controller und die Flash-Chips.
Foto: LUYU WANG/iStock

Das Innenleben einer Speicherkarte bestimmt, wie schnell und zuverlässig damit Daten gesichert werden können. Zentral sind folgende Bestandteile:

  • Controller
    Dieser übernimmt die zentrale Kommunikationssteuerung innerhalb der Speicherkarte.
  • Flash-Chip
    Der Flash-Speicher speichert die Bits und Bytes.

Controller

In Speicherkarten sorgt der Controller als eine Art Steuerzentrum für die Kommunikation zwischen Flash-Speicher und angebundenen Geräten wie Kameras o.ä.

Flash-Chip

Flash-Speicher persistieren Daten. Gerade Flash-Chips unterscheiden sich im Hinblick auf die Speicher-Geschwindigkeit sowie in puncto Haltbarkeit der Speicherkarte. Vielfach finden sich im in Speicherkarten für Hobby-, aber auch Profifotografen folgende Flash-Speicher:

  • TLC-Flash (Triple Level Cell)
    Diese speichern in jeder Speicherzelle drei Bit.
  • MLC-Flash (Multi Level Cell)
    Diese speichern in jeder Speicherzelle zwei Bit.
    Diese Speicherart bietet üblicherweise höhere Transferraten, also eine bessere Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Zudem sind MLC-Chips bedeutend langlebiger als TLC-Chips.

Kauf-Tipp: Greifen Sie zu MLC

Es lohnt sich, im Zweifelsfall MLC-Speicherkarten zu wählen, da diese eine wesentlich längere Haltbarkeit sowie höhere Transfergeschwindigkeiten bieten. Um welche Art es sich bei einer konkreten Speicherkarte handelt, ist auf der Herstellerwebseite oder beim Produkt ausgewiesen – jedoch nicht immer. Findet sich keine Angabe zu der Chip-Art, kann davon ausgegangen werden, dass in der Karte ein TLC-Chip verbaut ist.  

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