Das Lenovo Yoga Book im Test

Mit dem „Yoga Book“ erfindet Lenovo den Laptop neu. Die virtuelle Touch-Tastatur und der dazugehörige Stylus-Stift machen den kompakten und federleichten Laptop-Tablet-Hybriden in Sekundenbruchteilen zum vollwertigen Notiz- oder Zeichenblock.

Das Lenovo Yoga Book im Test
Foto: Content Creation GmbH

Mit dem mutigen Ansatz, beim neuen „Yoga Book“ die klassische Tastatur durch ein großes Touch-Feld zu ersetzen, sorgte Lenovo auf der diesjährigen IFA in Berlin für eine kleine Sensation. Knapp zwei Monate später kommt nun die Windows-Version des „Yoga Book“ in den Handel. Die Variante mit Android als Betriebssystem wird Ende November nachgereicht. Der perfekte Zeitpunkt also, dem innovativen Convertible auf den Zahn zu fühlen.

Vorstellung des innovativen 2-in-1-Laptops von Lenovo.
Foto: Content Creation GmbH

Virtuelle Tastatur im Praxistest

Eines steht fest: Wer in Gesellschaft der Arbeitskollegen oder Mitstudenten ein brandneues „Yoga Book“ startet, kann sich der ungeteilten Aufmerksamkeit der Personen im Raum sicher sein. Zu futuristisch und ungewohnt mutet die virtuelle Tastatur an, die standardmäßig beim Einschalten aufleuchtet. Die gute Nachricht: Trotz der kompakten Ausmaße von 256,6 x 9,6 x 170,8 Millimeter ist die virtuelle Tastatur groß genug. Die einzelnen Tasten werden mit ausreichend Abstand angezeigt. Für zügiges Schreiben nach dem 10-Finger-System benötigt man aber dennoch eine Eingewöhnungsphase. Vor allem ist es nicht möglich, die Finger einfach auf den Tasten ruhen zu lassen, da jede Berührung als Eingabe interpretiert wird.

Virtuelle Tastatur im Praxistest
Foto: Content Creation GmbH

„Kreativpad“ mit vielen Talenten

Mit einem einfachen Tastendruck verschwindet die Tastatur. Wo eben noch die Tasten leuchteten, ist nun Raum für Notizen oder Skizzen mit dem „Stylus“. Im Praxistest funktioniert die Übertragung auf den Bildschirm ansatzlos und ohne Verzögerung. In der dazugehören App hat man die Auswahl aus verschiedenen Farben und virtuellen Stiften.

„Kreativpad“ mit vielen Talenten
Foto: Content Creation GmbH

Finger und Stylus

Ein absolutes Killer-Feature des „Yoga Book“ ist zweifellos jenes, mit dem Stylus auf einer Papierunterlage auf dem Kreativpad zu schreiben und das Geschriebene in Echtzeit aufs Display zu spiegeln. Die Mine des Stylus muss dazu getauscht werden, was mit etwas Übung aber mit zwei Handgriffen erledigt ist. Zumindest am Anfang ungewohnt ist die Tatsache, dass der Stylus nicht für die Bedienung des 10,1-Zoll-Touchscreens vorgesehen ist. Eingaben auf dem FHD-IPS-Display mit der Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel funktionieren am besten mit den Fingern.

Gadgets / Indoor