20.09.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Windows 10: Details zum Oktober-Update

Im Oktober 2018 sehen Windows-10-Benutzer einem großangelegten Update entgegen. Auf diese Neuerungen dürfen wir uns ab der neuen Version „Redstone 5“ vermutlich freuen.

Windows 10: Das kommt im Oktober-Update.
Foto: Microsoft

Zwischenablage neu

Ab sofort lassen sich mehrere Elemente gleichzeitig in der Zwischenablage speichern. So ist es in Zukunft möglich, Text und Bilder und andere Dateien zu kopieren und an anderer Stelle wiedereinzusetzen. Wer ein Microsoft-Konto besitzt, kann Daten per Copy-and-paste auch geräteübergreifend umspeichern. Außerdem wird erstmals ein Verlauf angelegt. Die Zwischenablage lässt sich unter „System“ und „Zwischenablage“ in den „Einstellungen“ nach eigenen Wünschen konfigurieren.

Windows 10: Das kommt im Oktober-Update.
Foto: Microsoft

„Dark Mode“ für Explorer

Um die Augen zu schonen, kann – nebst anderen Apps – bald auch der Windows Explorer auf das „Dark Theme“ umgestellt werden. Dazu werden in den Einstellungen unter „Personalisierung“ die „Farben“ auf „dunkel“ gesetzt. Der Explorer muss jedoch weiterhin ohne Registerkarten auskommen. Die von Benutzern gewünschten Tabs sind im aktuellen Update nicht enthalten.

Mehr Sicherheit

Die Schutz-Software „Windows Defender“ wird ab Oktober auch den „Windows Defender System Guard“ beinhalten. Dieser digitale Wachhund analysiert bereits beim Start wichtige Dateien auf schadhaften Code und verhindert seine Ausführung. Plus: Das „Windows Defender Security Center“ wurde auf das schlichte „Windows-Sicherheit“ umbenannt.

Windows 10: Das kommt im Oktober-Update.
Foto: Microsoft

Neue Bildschirmfotos

Mit wenigen Klicks lassen sich via „Ausschneiden und skizzieren“ der ganze Bildschirm oder Ausschnitte davon „fotografieren“. Der Screenshot kann später noch beschriftet oder markiert werden. Das neue Werkzeug soll das bislang verwendete „Snipping Tool“ ersetzen. 

Smarte Updates

Mithilfe künstlicher Intelligenz möchte Microsoft den idealen Zeitpunkt für das Ausführen von Updates errechnen. Damit will der Konzern in Zukunft verhindern, dass Installation und Neustart wichtige Tätigkeiten der Benutzer unterbrechen.

Windows 10: Das kommt im Oktober-Update.
Foto: Microsoft

Weitere Neuerungen

Notebooks können nach dem Update im Task-Manager auf die Spalte „Stromverbrauch“ zugreifen und energiehungrige Apps oder Prozesse beenden. Außerdem wird die Verknüpfung mit dem Smartphone vereinfacht, die nun über das Icon „Ihr Smartphone“ verwaltet wird. Auch die Vernetzung mit der Cloud ist in der neuen „Windows 10“-Version noch tiefer verwurzelt als bei seinen Vorgängern. Zudem wurde am Browser Edge gearbeitet, der nun eine neue Menüstruktur und erweiterte Einstellungen bietet.

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