Das iPhone 11 Pro im Test

Dreifach-Kamera, tolle Verarbeitung — Apples neues Top-Modell „iPhone 11 Pro“ im Test.

Dreifach-Kamera, tolle Verarbeitung — Apples neues Top-Modell „iPhone 11 Pro“ im Test.
Foto: Content Creation GmbH

Auf den ersten Blick ist das neueste iPhone-Modell kaum von seinen Vorgängern zu unterscheiden. Das ändert sich natürlich schlagartig, sobald man das Gerät dreht: Drei Kamera-Linsen auf einem iPhone — das ist eine Premiere, die sich in Sachen Fotografie enorm bezahlt macht. Bei einer Höhe von 144 Millimetern und einer Breite von 71,4 Millimetern ist das „iPhone 11 Pro“ 8,1 Millimeter dick — die hervorstehenden Kameralinsen nicht mitgerechnet.

Wie aus einem Guss

Positiv fällt die hervorragende Verarbeitung auf: Der stabile Stahlrahmen verbindet die beiden Glasflächen von Vorder- und Rückseite. Das Gerät wirkt dadurch wie aus einem Guss. Positiv: Das matte hintere Glas ist merkbar unempfindlicher gegenüber unschönen Fingerabdrücken als das bei den Vorgänger-Modellen der Fall war.

Mit seinem 5,8 Zoll großen Super Retina XDR Display ist das „iPhone 11 Pro“ das kleinste Modell der aktuellen Smartphone-Generation von Apple.
Foto: Content Creation GmbH

Kompakt

Mit seinem 5,8 Zoll großen Super Retina XDR Display ist das „iPhone 11 Pro“ das kleinste Modell der aktuellen Smartphone-Generation von Apple. Gerade für User, die von älteren Geräten wie dem iPhone 7 oder iPhone 8 wechseln, ist das wohl ein absolutes Kaufargument: Das „iPhone 11“ mit zwei Kameras ist mit 6,2 Zoll spürbar größer, ganz zu schweigen vom „iPhone 11 Pro Max“ mit seinem 6,5 Zoll All-Screen-OLED-Bildschirm.

OLED-Display

Stichwort Bildschirm: Im direkten Vergleich mit dem LCD-Display des „iPhone 11“ machen sich die Vorzüge des OLED-Screens in der realistischeren Farbdarstellung bemerkbar. Vor allem bei Nutzung des Akku-schonenden Dunkelmodus beeindruckt das Display mit einem absoluten Schwarz. Geht es nach Apple, so schont die OLED-Technik bei längerer Nutzung die Augen.

Bei einer Höhe von 144 Millimetern und einer Breite von 71,4 Millimetern ist das „iPhone 11 Pro“ 8,1 Millimeter dick — die hervorstehenden Kameralinsen nicht mitgerechnet.
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Alleinstellungsmerkmal

Das absolute Killer-Feature des „iPhone 11 Pro“ ist zweifelsohne die neue Dreifach-Kamera. Während Weitwinkel- und Ultra-Weitwinkel-Objektiv baugleich wie beim „iPhone 11“ sind, kommt beim Pro-Modell die Teleobjektiv-Kamera dazu. Aus gutem Grund, denn speziell bei Nahaufnahmen macht die dritte Linse einen echten Unterschied. Vor allem das intuitive Hin- und Herschalten macht im Alltag großen Spaß. In Sekundenschnelle kann man damit völlig unterschiedliche Motive fotografieren, ohne den Standort zu wechseln. Darüber hinaus überzeugen beim „iPhone 11 Pro“ der überarbeitete Portrait-Modus sowie der ebenfalls verbesserte Nachtmodus.

Mit seinem 5,8 Zoll großen Super Retina XDR Display ist das „iPhone 11 Pro“ das kleinste Modell der aktuellen Smartphone-Generation von Apple.
Foto: Content Creation GmbH

Akku-Power

In Sachen Leistung zeigt der erstmals im „iPhone 11 Pro“ verbaute A13 Bionic Chip wenig überraschend eine extrem starke Performance. Die Neural Engine der 3. Generation hat mit den zur Verfügung stehenden Apps spürbar leichtes Spiel. Ein Leistungsplus ist auch beim Akku zu bemerken: Dank des neuen, leistungsstärkeren Netzteils lässt sich das Gerät binnen zehn Minuten von 10 auf 30 Prozent aufladen, nach 30 Minuten ist der Akku laut Apple zumindest zu 65 Prozent geladen.

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