iPhone: Das erste VR-Headset

Apple Fans aufgepasst: Mit der „Occipital Bridge“ wurde nun das erste VR-Headset speziell fürs iPhone präsentiert. Doch dieses Gadget ermöglicht nicht nur verschiedene VR-Funktionen, sondern verknüpft die virtuelle Realität auch mit zusätzlichen Augmented-Reality-Lösungen.

Das erste VR-Headset fürs iPhone
Foto: Occipital

Gar keine Frage: Die virtuelle Realität, kurz „VR“, war der Mega-Trend des Jahres 2016. Und es ist sehr wahrscheinlich, das auch 2017 einige VR-Meilensteine bereithalten wird. Das kalifornische Start-up „Occipital“ hat nun ein innovatives Gadget angekündigt, das vor allem für Apple-Fans interessant ist: Bei der „Occipital Bridge“ handelt es sich um die erste Mixed-Reality-Lösung, die ausdrücklich fürs iPhone ab Version 6 gedacht ist.

Die Occipital Bridge verknüpft VR und AR direkt am iPhone.
Foto: Occipital

VR trifft auf AR

Geht es nach den Entwicklern der „Bridge“, so handelt es sich dabei um weitaus mehr als „nur“ eine VR-Brille wie beispielsweise die Playstation VR. Stattdessen kombiniert die „Bridge“ bekannte VR-Funktionen um Aspekte der Augmented Reality.  Basis der „Bridge“ ist der sogenannte „Structure Sensor“, den Occipital bereits vor drei Jahren per Kickstarter-Kampagne für das Apple iPad entwickelt hat.

iPhone als Recheneinheit
Foto: Occipital

iPhone als Recheneinheit

Die „Occipital Bridge“ lässt den Usern die Wahl zwischen dem AR-Modus, in dem beispielsweise mittels Bluetooth-Controller in der vertrauten Umgebung mit virtuellen Robotern kommuniziert und gespielt werden kann, und dem VR-Modus, bei dem die Realität komplett ausgeblendet wird. In beiden Fällen dient das iPhone (ab Version 6) als Prozessoreinheit und wird ähnlich wie bei Samsungs „Gear VR“ mit der Hardware des Headsets verbunden.

Markteinführung im März

Allzu euphorisch sollten iPhone-Besitzer angesichts dieser Ankündigungen nicht werden. Zwar kündigt das Start-up auf seiner Webseite die Markteinführung der „Bridge“ für März 2017 an. Ob und wann das VR-Headset fürs iPhone in Europa erhältlich sein wird, ist noch offen. Zudem gibt es abgesehen von der im Video gezeigten Demo-Software noch so gut wie keine Programme für die „Bridge“.

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