Was ist bei E-Bikes zu beachten?

Zweifellos gehört die Zukunft dem E-Bike. Warum? Weil wir es leid sind, im Stau zu stehen. Außerdem wirkt sich die Bewegung im Freien positiv auf die Gesundheit aus und die Einsparung von Kohlendioxid weiterhin ein brandaktuelles Thema bleibt. Es ist also wichtig zu wissen, worauf man bei E-Bikes achten muss.

Was ist bei E-Bikes zu beachten?
Foto: tigerstrawberry/iStock

Der Anteil der E-Bikes steigt in Österreich von Jahr zu Jahr. Das ist der beste Beweis, dass es großes Vergnügen bereitet, mit Motor-Unterstützung seinen Reichweiten-Radius beim Radfahren zu erweitern. Kein Wunder also, dass das Angebot immer größer wird. Trotz verschiedener Modelle und Varianten sind einige Punkte zu beachten.

Trendiges Verkehrsmittel

  • Aus juristischer Sicht darf der Motor eines E-Bikes die maximale Antriebsleistung von 600 Watt nicht übersteigen und keine höheren Geschwindigkeiten als 25 km/h erreicht werden. Werden diese Werte überschritten, gilt das Fahrzeug nicht mehr als Fahrrad.
  • Sind Radwege vorhanden, müssen diese verwendet werden. Ansonsten gehört das E-Bike auf die Straße. Das Befahren des Gehsteigs ist in jedem Fall verboten.
  • Das Mindestalter für das Fahren mit E-Bike liegt bei 12 Jahren – außer man ist Besitzer eines Radfahrausweises. Erwachsene haben die Promillegrenze von 0,8 zu beachten.
  • Die Ausrüstung ist analog zu Fahrrädern: Radglocke, Vorder- und Rücklicht, Rückstrahler und Reflektoren an den Pedalen und den Speichen sind vorgeschrieben.
Auch beim E-Bike-Fahren gilt eine Promille-Grenze von 0,8.
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Sicherer Fahrkomfort

  • Durch den Motor wiegen E-Bikes um einiges mehr als herkömmliche Fahrräder – je nach Modell bringen sie 19 bis 25 Kilogramm auf die Waage.
  • Beim Kauf sollte auf einen robusten Rahmen geachtet werden.
  • Die Bremsen sollten ebenfalls adäquat angepasst sein. Scheibenbremsen sind wegen ihrer hohen Bremskraft und ihrem geringen Verschleiß beliebt. Ob man sich für einen Mittel- oder Hinterradmotor entscheidet, ist vom persönlichen Fahrgefühl abhängig.
  • Transportiert man sein E-Bike öfter mit dem Auto, ist ein geeigneter Fahrradträger wie der Fischer ProLineEvo, der auf das höhere Gewicht ausgelegt ist, unerlässlich.
Der Trend bei E-Bikes geht zu verbauten Akkus.
Foto: Fischer

Akku und Ladezyklen

  • Lithium-Ionen-Akkus haben den Vorteil, dass sie bei relativ geringem Gewicht eine hohe Leistungsfähigkeit erbringen. Als Herzstück des E-Bikes sollte er entsprechend gepflegt und gewartet werden.
  • Der Trend zu verbauten Akkus erhöht die Langlebigkeit der Zellen.
  • Wichtig ist darauf zu achten, ob der Hersteller eine Garantie für eine bestimmte Anzahl Ladezyklen gibt. Als Richtwert kann man davon ausgehen, das sein qualitativ hochwertiger Akku mindestens 1.000 Mal vollständig geladen werden kann.
  • Der Ladevorgang sollte idealerweise nur mit dem Original-Ladegerät durchgeführt werden.
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