CPU-Temperatur: Wie heiß darf ein Prozessor werden?

Die CPU ist das Gehirn unseres Computers. Wenn Sie ihr viel abverlangen, läuft sie im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Das müssen Sie bei der Temperatur Ihrer CPU beachten.

Wenn die CPU arbeitet, entsteht Hitze.
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Viel Arbeit, viel Hitze

Die CPU (central processuing unit) ist das Rechenzentrum eines Computers, Laptops, Smartphones oder ähnlichen Gadgets. Sie führt im Hintergrund Berechnungen durch und hält Ihr Gerät am Laufen. Der kleine Chip hat also jede Menge zu tun. Dem Prozessor wird beim Arbeiten heiß. Während wir schwitzen können, muss sich die Recheneinheit auf ausreichende Belüftung verlassen – und die kann mitunter stark in Anspruch genommen werden. Bei geringer Auslastung erreichen Chips eine Temperatur von 30 bis 50 Grad Celsius, bei großen Anstrengungen kann dieser Wert auf 95 Grad oder mehr ansteigen.

Beachten Sie die Temperatur Ihrer CPU.
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Hilfe bei Hitze

Die hohen Temperaturen tun der CPU allerdings nicht gut. Die Leistungsfähigkeit kann mit höherem „Fieber“ sinken, bei extremen Hitzewerten können Abstürze des Computers oder sogar Schäden am Chip selbst folgen. Welche Temperatur ein Chip erreichen darf, ist abhängig vom Modell, über 100 Grad sollte dieser Wert aber definitiv nicht steigen. Programme wie das kostenlose „CoreTemp“ können Ihnen dabei helfen, die Temperatur der CPU zu messen, wenn Ihr Device keine eigene Übersicht diesbezüglich zur Verfügung stellt. Dieses Programm liest die in praktisch allen modernen Chips integrierten Temperatursensoren aus.

Korrekte Belüftung ist wichtig.
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Hilfe bei hohen Temperaturen

Es ist wichtig, dass die Hitze des Computers unbehindert ablaufen kann. Stellen Sie sicher, dass Die Öffnungen für den Luftstrom (meist oben, an der Seite oder an der Rückseite) nicht blockiert werden. Zudem ist zu beachten, dass sich die CPU, je nach Umgebungstemperatur schneller oder langsamer aufheizt: So ist das Rechenzentrum im Sommer generell empfindlicher als im Winter.Es ist wichtig, dass die Hitze des Computers unbehindert ablaufen kann. Stellen Sie sicher, dass Die Öffnungen für den Luftstrom (meist oben, an der Seite oder an der Rückseite) nicht blockiert werden. Zudem ist zu beachten, dass sich die CPU, je nach Umgebungstemperatur schneller oder langsamer aufheizt: So ist das Rechenzentrum im Sommer generell empfindlicher als im Winter.

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