7 genussvolle Brotback-Hacks

Die saftige, noch warme Kruste eines selbstgebackenen Brotes schmeckt köstlich. Das gewisse Etwas machen dann noch Zutaten wie Nüsse, Samen oder Kräuter und die folgenden Tipps aus.

500 g Mehl sind die Basis für einen Laib Brot.
Foto: Dar1930/iStock

1. Grundzutat Hefe

Generell wird 1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockengerm für eine Masse mit einem halben Kilo Mehl verwendet. Wer immer Trockengerm auf Vorrat zuhause hat, kann jederzeit mit dem Brotbacken starten.

2. Brotteig in nur 10 Minuten

Das folgende Rezept ist schnell zusammengeknetet. Zusätzlich ist nur eine Gehzeit von 30 Minuten und 1 Stunde Backzeit mitzuberechnen.

  • 500 g Mehl (Mix aus Roggen und Weizen oder Roggen und Dinkel schmeckt besonders gut)
  • 400 ml Wasser
  • 1 Würfel Hefe oder Trockengerm
  • 1 EL Brotgewürz oder 1 EL kleingehackte getrocknete Kräuter (z. B. Oregano, Rosmarin, Thymian, Koriander)
  • Nach Wunsch 3 EL Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Sesam, Haferflocken, Mohn, Leinsamen etc.
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Apfelessig

Zubereitung

  1. Mehl und Gewürze vermischen.
  2. Hefe in warmen Wasser auflösen.
  3. Alles miteinander vermischen und für 5 bis 10 Minuten gut durchkneten.
  4. Teig eine halbe Stunde rasten lassen und anschließend in eine befette Kastenform füllen.
  5. Teigoberfläche mit Wasser glattstreichen, eventuell einritzen und im vorgeheizten Rohr 60 Minuten lang bei 180°C backen.
Das Brot ist fertig, wenn es beim Draufklopfen an der Seite hohl klingt.
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3. Getreidemühle für noch mehr Frische

Wer sein Getreide selbst mahlt (es kann auch für Porridge, Brei und Müsli verwendet werden), darf sich über einen höheren Vitalstoffgehalt freuen. Es gibt Getreidemühle-Aufsätze für diverse Küchenmaschinen.

4. Wie wird Brot „saftig“?

Mit einer feuerfesten Schüssel Wasser im Backrohr während der einstündigen Zubereitungszeit entsteht ein gutes Dampfambiente, welches das Brot mit Feuchtigkeit versorgt.

5. Wann ist das Brot fertig?

Ist man unsicher, ob der Teig schon durch ist, hilft der Klopftrick. Einfach mit dem Finger auf der Seite auf das Brot klopfen. Ist ein hohler Klang zu hören, ist es fertig.

Beim Brotbackautomat kann der Timer gestellt werden.
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6. Brotbackautomat nutzen

Wer sich Zeit und Aufwand in der Zubereitung sparen will, setzt auf einen Brotbackautomaten. Er erledigt nach dem Einfüllen der Zutaten und der gewünschten Programmeinstellung alles von allein. Besonders fein ist es, wenn abends der Timer gestellt wird und zum Frühstück frisches Brot auf den Tisch kommt, ohne dass man vor die Tür musste.

7. Abwechslung bringt‘s

Zwiebel-, Nuss- oder Karottenbrot sind nur drei Varianten, die für Vielfalt im Brotkörberl sorgen. Mit Kümmel, Fenchel, Anis, Sesam, getrockneten Tomaten oder diversen Kräutern kann weiter variiert werden. Ein Zerkleinerer nimmt hier Arbeit ab.  

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