Bitte und danke: Höflicher Umgang mit Sprachassistenten

Wir sind höflich – sogar im Umgang mit digitalen Sprachassistenten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von GoogleWatchBlog.

Mehr als die Hälfte spricht digitale Sprachassistenten höflich an.
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Die smarten Assistenten wie „Siri“ oder „Google Assistant“ entwickeln sich immer weiter – und immer mehr in Richtung natürliche Konversation. Aber: Wie gehen User damit um? Höflich, wie eine aktuelle Umfrage des GoogleWatchBlogs zeigt.

Die Ergebnisse

Mehr als die Hälfte (59,35 Prozent) der Umfrageteilnehmer sagt laut eigenen Angaben manchmal „Bitte“ und „Danke“ zu ihrem virtuellen Assistenten, 7,42 Prozent benutzen diese Höflichkeitsformen immer, 33,22 Prozent allerdings nie. Bei der Frage, ob User diese Wörter zu Sprachassistenten sagen sollten, antworteten 59,15 Prozent mit „Ja, sollten wir“, während es 40,85 Prozent ablehnten. („Nein, das ist Blödsinn.“)

Zwei Drittel nutzen Höflichkeitsformen, wenn sie den digitalen Sprachassistenten ansprechen.
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Die Begründungen

Als Grund für die höfliche Ansprache gaben viele User an, dass es sich einfach richtig anfühle und es bereits eine Gewohnheit sei, da man mit Mitmenschen auch so spreche. Außerdem wolle man in puncto Umgangsformen ein gutes Vorbild für Kinder und andere Menschen sein.

Bei jenen, die nicht „Bitte“ und „Danke“ sagen, waren die Gründe ebenfalls interessant: Einige gaben an, diese Höflichkeitsformen auch bei Menschen nicht anzuwenden, andere, dass die beiden Wörter nicht notwendig seien, da es sich noch um „keine echte, künstliche Intelligenz“ handle.

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