31.10.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

Apple zeigt neues MacBook Air, Mac Mini und iPad Pro

Beim Apple-Event in New York präsentiert CEO Tim Cook wie erwartet ein neues „MacBook Air“ und die Neuauflage des „Mac Mini“. Der dritte Star ist das neue „iPad Pro“ ohne Home-Button, aber mit Liquid Retina Display.

Beim Apple-Event in New York präsentiert Apple-CEO Tim Cook langersehnte neue Macs und das neue iPad Pro.
Foto: Apple Inc.

Die Gerüchteküche hatte wieder einmal Recht behalten: Die zweite Apple-Keynote binnen weniger Wochen stand fast ganz im Zeichen neuer Mac-Hardware: Den Anfang machte die langerwartete, neue Version des „MacBook Air“. Vom Format ist das in den Farben Space Grey, Gold und Silber erhältliche Einsteiger-Notebook weiterhin 13,3 Zoll groß, erhält aber ein schärferes Retina-Display, das viermal so viele Pixel und eine 48 Prozent bessere Farbdarstellung bietet. Der Rand um den Bildschirm ist um die Hälfte schmaler als beim Vorgänger, das Force Touch Trackpad wächst dafür um 20 Prozent. An der dicksten Stelle misst das 1,24 Kilogramm leichte „MacBook Air“ gerade einmal 15,6 Millimeter – da bleibt Platz für zwei Thunderbolt-kompatible USB-C-Anschlüsse.

Apple zeigt neues MacBook Air, Mac Mini und iPad Pro.
Foto: Apple Inc.

Bis zu 16 GB RAM

Neben der besonders ergonomischen Tastatur erhält das „MacBook Air“ auch die Factime-HD-Webcam sowie den Fingerabdruckscanner Touch ID vom großen Bruder „MacBook Pro“. Als Prozessor dient ein Intel Core i5-Dualcore der achten Generation, dazu kommen bis zu 16 GB Arbeitsspeicher sowie SSD-Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 1,5 Terabyte. Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple mindestens 12 Stunden. Spannend: Die neue Generation besteht zu 100 Prozent aus recyceltem Aluminium. 

Auch für den „Mac Mini“ ist das Schattendasein im Computer-Sortiment von Apple endlich vorbei.
Foto: Apple Inc.

Comeback des Mac Mini

Die Neuauflage des „Mac Mini“ kommt optional mit vier oder sechs Prozessorkernen. Die Intel-CPU der achten Generation soll laut Apple bis zu fünffach schneller sein als der bisherige „Mac Mini“. Der ebenfalls aus wiederverwerteten Alu gebaute Desktop-Rechner kann mit bis 64 GB RAM und SSD-Festplatten mit maximal zwei Terabyte geordert werden. Stolz ist man bei Apple auch auf das neue, besonders leise Kühlsystem. Neben vier USB-C-Anschlüssen bietet der neue „Mac Mini“ auch einen Ethernet-Anschluss, der auf Wunsch auch als 10-GBit-Variante verfügbar ist. 

Neben vier USB-C-Anschlüssen bietet der neue „Mac Mini“ auch einen Ethernet-Anschluss, der auf Wunsch auch als 10-GBit-Variante verfügbar ist.
Foto: Apple Inc.

iPad Pro ohne Home Button

Der unangefochtene Star des Apple-Events in der Brooklyn Academy of Music war aber das neue „iPad Pro“: Ähnlich wie bei der neuen iPhone-Generation fällt hier der deutlich schmälere Rand auf. Beim Bildschirm selbst kommt das Liquid Retina Display wie beim „iPhone XR“ zum Einsatz. Bei der kleineren Variante wächst der Bildschirm bei gleichen Außenmaßen von 10,5 auf 11 Zoll, die größere Version bleibt bei 12,9 Zoll, fällt insgesamt aber deutlich kleiner aus. In beiden Fällen ist das neue „iPad Pro“ rund 15 Prozent dünner als bisher. Die größte Änderung ist mit Sicherheit der Wegfall des Home Buttons – auch hier geht Apple den Weg der neuen Smartphones. Sogar noch einen Schritt weiter geht man in Sachen Anschluss – hier bietet ein USB-C-Anschluss maximale Kompatibilität und die Möglichkeit, andere Geräte aufzuladen. 

Der unangefochtene Star des Apple-Events in der Brooklyn Academy of Music war aber das neue „iPad Pro“:
Foto: Apple Inc.

Power für unterwegs

Überarbeitet wurden der „Apple Pencil“, der ab sofort magnetisch am „iPad Pro“ haftet und dabei drahtlos geladen wird, sowie das Keyboard-Case „Smart Folio“. Als starkes Herz fungiert der A12X-Bionic-Chip: Die Kombination aus Achtkern-CPU und Siebenkern-Grafikeinheit macht das neue „iPad Pro“ laut Apple zum aktuell leistungsstärksten Tablet-PC. 

Die Kombination aus Achtkern-CPU und Siebenkern-Grafikeinheit macht das neue „iPad Pro“ laut Apple zum aktuell leistungsstärksten Tablet-PC.
Foto: Apple Inc.
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