17.08.2018 von: Saturn Tech News Redaktion

AMOLED, Retina & Co: Das sind die Unterschiede

Bei den Displays gehen die Smartphone-Hersteller unterschiedliche Wege. Das verbirgt sich hinter den verschiedenen Bildschirm-Technologien.

AMOLED, Retina & Co: Das sind die Unterschiede
Foto: Apple Inc.

Retina

Apple bezeichnet seine Displays als Retina, da diese eine dermaßen hohe Pixeldichte aufweisen, dass ein menschliches Auge, bei einem standardisierten Abstand, keine einzelnen Bildpunkte mehr erkennen kann. Bei den meisten der bis dato beim iPhone, dem iPad, dem MacBook und iMac verbauten Retina-Displays handelt es sich um LCD-Monitore. Eine Ausnahme bildet das iPhone X, dessen OLED-Display eine Pixeldichte von 458 ppi aufweist. 

Retina-Displays weisen eine dermaßen hohe Pixeldichte auf, sodass das menschliche Auge auf einem standardisierten Abstand keine einzelnen Bildpunkte mehr unterscheiden kann.
Foto: Apple Inc.

Super AMOLED

Samsung nennt die Displays seiner Smartphones Super AMOLED, kurz für „Active Matrix Organic Light Emitting Diode“. Der Unterschied zu LCD-Displays besteht in einem organischen Material zwischen den beiden Stromleitern der Dioden. Fließt Strom, leuchtet dieses Material von selbst, während die Pixel bei LCD-Displays von hinten mit Licht bestrahlt werden. Bei den Super AMOLED-Bildschirmen von Samsung wird jeder einzelne Bildpunkt über einen eigenen Transistor angesteuert. Das Resultat: kleinere Bildpunkte, höhere Pixelzahlen und eine bessere Auflösung. 

Samsung nennt die Display seiner Smartphones Super AMOLED.
Foto: Samsung

IPS

IPS-Displays sind eine Variante der LCD-Technologie. IPS steht für „In-Plane-Switching“: Die Elektroden sind in einer Ebene nebeneinander und parallel zur Oberfläche des Displays angeordnet. Der Vorteil: Kontrast und Farben werden aus verschiedenen Blickwinkeln besser dargestellt. Zudem bieten IPS-Displays einen größeren Farbraum und eine exaktere Farbdarstellung als TFT-LCD-Monitore. Allerdings schalten sie langsamer, wodurch die schnelleren TFTs (Thin-Film Transistor-Displays) speziell bei Gaming-PCs im Vergleich zu den Smartphones immer noch häufig zum Einsatz kommen.

IPS-Displays sind eine Variante der LCD-Technologie.
Foto: Sony
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