5 Tipps für gesundes Raumklima im Herbst

Wer Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit in den eigenen vier Wänden im optimalen Bereich hält, hilft dabei, Infekten und Erkältungen erfolgreich vorzubeugen. Im Smart Home übernehmen intelligente Gadgets das richtige Lüften und die Kontrolle über das Raumklima.

Optimale Temperatur und ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen für gesundes Raumklima.
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1. Kurz und intensiv lüften

Um die verbrauchte Luft im Raum zu ersetzen, sollte man das Fenster zur Gänze öffnen und – je nach Außentemperatur – zwischen 5 und 15 Minuten geöffnet halten. Bei Frost sind 5 Minuten völlig ausreichend, ist es draußen wärmer, darf das Fenster ruhig eine Viertelstunde offenbleiben. Vom Kippen des Fensters raten Experten ab: Die Luft kann durch die kleine Öffnung nicht rasch genug ausgetauscht werden und es verbleibt zu viel Luftfeuchtigkeit in der Raumluft. Für ein optimales Raumklima sollte drei Mal am Tag gelüftet werden: morgens nach dem Aufstehen, am Nachmittag (etwa wenn man von der Arbeit heimkommt) und abends vor dem Zubettgehen.

Für ein optimales Raumklima sollte drei Mal am Tag gelüftet werden.
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2. Temperatur der Situation anpassen

Wenn die Quecksilbersäule draußen sinkt, hat man es drinnen gerne wohlig warm. Doch nicht jede Temperatur ist der Gesundheit auf Dauer zuträglich: Im besten Fall passt man sie an den jeweiligen Raum und die Situation an. Für den Wohnbereich werden üblicherweise 20 °C bis 23 °C empfohlen, der Schlafbereich darf zwischen 16 °C und 18 °C aufweisen. Küche und WC sollten unter 20 °C gehalten werden, während das Badezimmer vor dem Duschen ruhig auf 24 °C aufgeheizt werden kann. Wer die Temperatur individuell und auch von unterwegs regeln möchte, kann auf App-gesteuerte Systeme zurückgreifen, wie etwa jenes von tado°.

5 Tipps für ein gesundes Raumklima im Herbst.
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3. Luftfeuchtigkeit überwachen

Der Feuchtigkeitsgrad der Luft ist stark von der Raumtemperatur abhängig. Wird zu stark geheizt und zu wenig gelüftet, senkt sich das Feuchtigkeitsniveau im Raum. Die Folge sind trockene Schleimhäute und eine verstärkte Neigung zu Erkältungskrankheiten. Die ideale Luftfeuchtigkeit in Innenräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Beschlagen die Fenster, muss die Luftfeuchtigkeit durch Lüften aus dem Raum geleitet werden. Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit empfiehlt sich der Einsatz von Luftbefeuchtern, die im selben Atemzug auch Verschmutzungen aus der Luft entfernen.

Beschlagen die Fenster, muss die Luftfeuchtigkeit durch Lüften aus dem Raum geleitet werden.
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4. Zimmerpflanzen aufstellen

Die grünen Mitbewohner sind nicht nur dekorativ, sie helfen auch, Giftstoffe aus der Atemluft zu filtern. Dabei sollte man auf Grünpflanzen mit großen Blättern setzen, wie z.B. einen Gummibaum. Dieser kann nicht nur diverse Schadstoffe aus der Luft filtern, er ist außerdem pflegeleicht. Herrscht zu trockene Luft, sollte man zu Zyperngras greifen. Die dekorative Pflanze gibt fast das ganze Gießwasser wieder an die Raumluft ab. Gute Dienste leisten auch Luftreiniger wie z.B. von Dyson, die Allergene und Schadstoffe aus der Luft filtern.

5 Tipps für gesundes Raumklima im Herbst.
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5. Smarte Helfer engagieren

Temperatur und Luftfeuchtigkeit in jedem Raum auf dem optimalen Niveau zu halten, kann zu einer zeitraubenden Aufgabe werden. Hilfe kommt in Form von Smart-Home-Systemen, die via Sensoren die Qualität der Luft erfassen, diese Daten aufbereiten und mithilfe einer App dem Benutzer zukommen lassen.

Hersteller wie devoloBoschEve Systemstado° und Netatmo sorgen mit ihren Geräten dafür, dass Raumluft und Temperatur konstant innerhalb der gewünschten Parameter bleiben. Sollte ein Grenzwert über- oder unterschritten werden, schlagen die Systeme per App Alarm. Manche der schlauen Steuerungen gehen noch einen Schritt weiter: Sie lassen sich vom Benutzer programmieren und schalten beispielsweise die Heizung automatisch aus, wenn gelüftet wird.

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