5 Tipps zur Drohnen-Fotografie

Einzigartige Fotografien aus der Vogelperspektive aufzunehmen, war noch nie einfacher. Denn: Drohnen werden immer ausgereifter, leistungsfähiger und kompakter. Diese fünf Tipps verraten, worauf es bei der Drohnen-Fotografie ankommt.

5 Tipps für die Drohnen-Fotografie
Foto: DJI

1. Drohnenwahl

Gerade neue Drohnen-Piloten sollten zu kompakten Modellen mit ausgereiften Automatik- und Security-Features (wie einer Rückkehrfunktion) greifen. Multicopter-Modelle mit einer „3D Gimbal Control Unit“ bieten eine gute Stabilität und sorgen für besonders ruhige Aufnahmen. 

Die „DJI Mavic 2 Zoom“ vereint die bewährten DJI-Technologien und erfüllt alle Bedürfnisse von anspruchsvollen Luftbildfotografen. Die „Airselfie2“ ist vor allem für den alltäglichen Einsatz zwischendurch geeignet. Sie passt in die Hosentasche und lässt sich bequem mit dem Smartphone verbinden. Die faltbare Reisedrohne „Mantis Q“ kann mit Sprachsteuerung bedient werden und dem Fotografen dank Visual Tracking auf Schritt und Tritt folgen. 

Einzigartige Fotografien und Videos aus der Vogelperspektive aufzunehmen, war noch nie einfacher.
Foto: ollo/iStock

2. Rechtslage

Wählen Sie das Fluggebiet sorgfältig und achten Sie darauf, niemanden zu gefährden. Drohnenpiloten sind verpflichtet, sich an die gesetzlichen Vorschriften und die geltenden Luftverkehrsregeln zu halten. Die österreichische Luftfahrtbehörde „Austro Control“ hat auf ihrer Website ein umfangreiches Info-Portal rund um die Drohne eingerichtet: Von Infos über Rechtliches bis hin zur Antragsstellung und Bewilligung: Hier werden Sie mit allen wichtigen Infos rund um den Drohnenflug versorgt. Des Weiteren sind Drohnen-Fotografen verpflichtet, die Bildrechte und den Datenschutz zu beachten – holen Sie die nötigen Einverständniserklärungen und Genehmigungen im Vorhinein ein.

Erlebnis Drohnen-Fotografie
Foto: DJI

3. Tageszeit

Die „Goldene Stunde“ kurz vor Sonnenuntergang bietet eine Lichtqualität, die besonders attraktiv ist. Informieren Sie sich in einer Wetter-App, über die beste Tageszeit und das bevorstehende Wetter. Aktuelle Infos für diese Bereiche bietet Drohnen-Piloten die ÖAMTC-App „Drohnen-Info“. 

4. Aufnahme

Bei der Aufnahme für die höchstmögliche Qualität auf den niedrigstmöglichen ISO-Wert und die kürzest mögliche Belichtungszeit setzen. Wer über die passende Nachbearbeitungs-Software verfügt, nimmt Fotografien am besten im „RAW“-Format auf. Für kontrastreiche Szenen eignet sich der Aufnahmemodus „AEB“ (Auto Exposure Bracketing). Dabei nimmt die Kamera drei Bilder auf, von denen eines leicht unter-, eines leicht über- und eines „normal“ belichtet wurde. In der Nachbearbeitung können derartige Bilder umfangreich bearbeitet und das Maximum an Qualität genutzt werden.

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Foto: 4FR/iStock

5. Akkuschonung

Um die Akkus zu schonen, sollten Sie so nahe wie möglich bei dem Objekt, das aufgenommen werden soll, starten. Zudem empfiehlt es sich, Ersatzakkus parat zu haben, falls die Foto-Session doch länger dauert, als ursprünglich angenommen.

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