5 Tipps für den Backofen

Der Backofen ist Dreh- und Angelpunkt in den meisten Küchen. Kein Wunder – kaum ein anderes Gerät bietet eine dermaßen große Auswahl an Anwendungsmöglichkeiten. Mit den folgenden fünf Tipps verwendet man das Backrohr besonders effizient.

5 Tipps für den Backofen.
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1. Backofen immer sauber halten

Die gute Nachricht zuerst: Aufgrund der großen Hitze im Inneren muss man sich über Keime und Bakterien in der Regel keine großen Sorgen machen. Dennoch gibt es gute Gründe, den Backofen penibel sauber zu halten. Einerseits beginnen übrig gebliebene Essensreste mit der Zeit an, zu rauchen und schlecht zu riechen. Andererseits können empfindliche Sensoren und andere, wichtige Teile des Geräts an der Offeninnenseite verkleben. Im schlimmsten Fall kann das langfristig zu einem Defekt führen. 

Backofen: Mit diesen 5 Tipps vermeidet man die häufigsten Fehler.
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2. Auf der richtigen Schiene

Es ist wohl eines der letzten Mysterien in modernen Küchen: Welche Schiene des Backofens soll man für welches Gericht verwenden? Die Grundregel lautet: Für Kekse, Pizza und alles, was gleichmäßig durchgegart werden soll, empfiehlt sich die mittlere Schiene. Soll vor allem der Boden knusprig werden, ist die untere Schiene die richtige Wahl. Konsequenterweise sollte man das Backblech weiter oben und damit näher an der dortigen Hitzequelle einschieben, wenn das Backwerk von oben gebräunt werden soll.

3. Bleche tauschen

Eine besondere Herausforderung stellt die Zubereitung von Speisen auf gleich mehreren Blechen dar. Eben weil das untere Blech die Hitze nach unten staut, während das Obere die volle Leistung von oben abbekommt, entsteht in der Mitte ein kälterer Bereich. Die Lösung für möglichst gleichmäßige Ergebnisse: Einfach die Bleche nach der Hälfte der Garzeit tauschen – so bekommen beide Bleche in etwa die selbe, gleichmäßige Hitze ab.

Verfügt der Backofen über eine Heißluft-Funktion, erübrigt sich der obligatorische Bleche-Tausch.
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4. Heiße Luft

Verfügt der Backofen über eine Heißluft-Funktion, erübrigt sich der obligatorische Bleche-Tausch. Dazu kommt, dass man mit der Umluftfunktion mit bis zu 30 Grad weniger Hitze auskommt als bei Ober- oder Unterhitze. Und das spart auf Dauer spürbar Stromkosten. Doch Vorsicht: So praktisch Umluft auch ist, eignet sich die gleichmäßige Zirkulation heißer Luft nicht für jedes Gericht. Vor allem für Obstkuchen, die ja feucht und saftig bleiben sollen, ist die Funktion eher nicht geeignet.

5. Ofenthermometer

Zugegeben, moderne Backrohre verfügen über ziemlich exakt arbeitende Temperaturanzeigen. Dennoch empfiehlt es sich, ein zusätzliches Ofenthermometer zu verwenden. Die meisten können ganz einfach an ein Ofengitter angehängt oder in den Innenraum gestellt werden. Besonders praktisch sind spezielle „Nadeln“, mit denen man sogar die Kerntemperatur von Braten und anderen Kreationen messen kann.

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